Wie schizophren sind die deutschen Sparer?

Vor wenigen Tagen hörte ich sie wieder einmal, jene bemerkenswerte Aussage, die mich immer wieder zu der Frage führt, ob diese Leute eigentlich wirklich glauben, was sie da im Brustton tiefster Überzeugung von sich geben. Ganz ehrlich: Ich habe da so meine Zweifel.

Die Aussage, um die es geht, ist folgende: „Der Staat braucht seine Schulden nicht zurückzuzahlen. Er muss sie nur bedienen.“ Während sie getätigt wurde, umspielte ein feines, wissendes Lächeln die Lippen des Sprechers.

Vermutlich werden auch Sie die Aussage in der einen oder anderen Form, mit oder ohne hintergründigem Lächeln, schon einmal gehört haben. Doch hier gilt wie in vielen anderen Fällen auch, dass eine Aussage nicht dadurch besser oder richtiger wird, dass man sie permanent wiederholt.

Die kalte Arroganz der längeren Existenz

Im Hintergrund der These vom Staat, der seine Schulden nicht zurückzahlen müsse, steht die Annahme, dass der Staat als prinzipiell unsterbliche Institution den einzelnen Schuldner ohnehin überleben wird. Eine ziemlich kalte und berechnende Sichtweise, wenn Sie mich fragen.

Als biologisches Wesen ist jeder Mensch endlich, und auch wenn es der Menschheit gelingt, dieses Ende immer weiter hinauszuschieben, irgendwann wird es kommen, ob man will oder nicht.

Der Staat hat dieses Problem vordergründig nicht. Er verjüngt sich durch die nachkommenden Generationen permanent und ist somit – zumindest theoretisch – eine Institution für die Ewigkeit.

Warum also geliehenes Geld an jemanden zurückzahlen, der ohnehin nicht länger existieren wird als man selbst? Er soll froh sein, wenn er Jahr für Jahr seine Zinsen sieht. Aber auf eine Rückzahlung der Schuld zu Lebzeiten hoffen, sollte er besser nicht.

Erwarten die Sparer wirklich nur den konstanten Zinsfluss?

Allein aus staatlicher Sicht betrachtet ist es wirklich sehr angenehm, die Begleichung der ursprünglichen Schuld auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben und das biologisch unausweichliche Ende des Gläubigers in Ruhe abzuwarten.

Erben, die zu einem späteren Zeitpunkt an seine Stelle treten könnten, beglückt man mit einer saftigen Erbschaftssteuer, und wenn dann auch noch „unterwegs“ die Zinsen auf ein Niveau nahe oder sogar unter null gesenkt werden können, ist das Glück, zumindest das staatliche, beinahe vollkommen.

Fraglich ist allerdings, ob die Anleger in dem Moment, in dem sie eine Staatsanleihe zeichnen, wirklich davon ausgehen, dass sie ihr Geld nie wiedersehen und fortan nur noch die Zinsen erhalten werden?

Ich glaube, die meisten Sparer würden nach wie vor empört reagieren, wenn man ihnen unmittelbar nach Abschluss des Vertrages sagt, dass ihr Geld nun weg ist und sie, wenn sie Glück haben noch für ein paar Jahre leicht positive Zinsen sehen werden.

Anleger, die eine Auszahlung erwarten, sind ein Problem und haben ein Problem

Wenn Sie also noch zu jenen altmodischen Zeitgenossen gehören, die tatsächlich erwarten, dass ein einmal gewährtes Darlehen irgendwann einmal zurückgezahlt wird und eine jahrelang eisern besparte Lebensversicherung ausgezahlt wird, dann haben Sie ein Problem und sind zugleich eines für die staatliche Gegenseite.

Denn das Geld, das sie berechtigterweise erwarten, ist nicht mehr da. Es ist weg, vermutlich für immer. Sie können seine Reste, wenn Sie Glück haben, vielleicht noch in Form von maroden Autobahnbrücken und heruntergekommenen Klassenzimmern besichtigen, aber wirklich befriedigen wird Sie dieser Anblick wohl kaum.

Aber auch hier hat man staatlicherseits bereits frühzeitig für Abhilfe gesorgt: Um den schönen Schein zu wahren, wird ein Theaterstück der Extraklasse inszeniert. Man zeigt Ihnen noch einmal das Geld, das man Ihnen eigentlich nicht zurückgeben kann, indem man es sich kurzfristig bei einem anderen leiht.

So erweckt man den Anschein von Solidität und Zahlungsfähigkeit, ist aber im Grunde längst am Ende seiner finanziellen Möglichkeiten angelangt und wechselt in die heile Welt der Blender, Gaukler, Zauber und Taschenspieler.

Damit das Spielchen noch ein Weilchen weitergehen kann und die Nation nicht zu früh bemerkt, dass man ein kollektives ‚Die Reise nach Jerusalem‘-Spiel spielt und nicht genug Stühle bzw. Geld für alle vorhanden sind, lässt man schlaue Ökonomen verkünden, dass der Staat seine Schulden nicht zurückzahlen, sondern nur bedienen müsse, und hofft darauf, dass naive Zeitgenossen gierig nach auch diesem Körnchen „Wahrheit“ picken.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


Anzeige

Traden bis der Ferrari endlich vor der Türe steht

Der New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen ist jung, erfolgreich und von sich selbst überzeugt. Viele in seinem direkten Umfeld würden sogar sagen, zu sehr von sich überzeugt. Jay weiß, dass er mehr kann, viel mehr als man ihm derzeit bei ‚John Saxton Global Trust‘ zutraut. Er will ausbrechen, schnell ausbrechen und endlich zu dem werden, was er als seine wahre Bestimmung ansieht.

Als sich die Möglichkeit ergibt, zu ‚Allington und Sanders‘, einer der besten Adressen der New Yorker Finanzszene, zu wechseln, greift Jay kurz entschlossen zu.

>>> Wie es weitergeht, erfahren Sie hier <<<


Tradingstrategien für Swing- und Daytrading

Zwei absolute Profis mit langjähriger Erfahrung stellen ihre Strategien vor. Nicht stumm auf vielen hundert Seiten, sondern anschaulich und lebendig als Video. Um wen es geht?

>>> Hier erfahren Sie mehr <<<

 


Rettet das Zigeuner-Schnitzel! Eine Empörung gegen den täglichen Schwachsinn

Der bekannte Publizist, Talkmaster und Bestsellerautor Peter Hahne ärgert sich: »Müssen wir uns diesen täglichen Schwachsinn wirklich bieten lassen? Haben wir keine größeren Probleme, als uns tagelang über die politisch korrekte Bezeichnung von Schnitzeln zu ereifern?«

Peter Hahnes Ärger macht Freude: Denn er hat recht, und seine spitze Feder ist dabei noch amüsant. Hier sind sie – seine viel diskutierten Kolumnen zur nicht immer so hohen Politik und dem gar nicht so niedrigen Alltag. Stets ein klarer Standpunkt – aufgrund von Werten, die wichtig sind. Nichts ist so erfrischend wie Klartext.

Der populäre Publizist nimmt kein Blatt vor den Mund und regt zum Nachdenken an. Vor allem fordert er auf, Stellung zu beziehen. Gegen die tägliche Verdummung, gegen die Gier, gegen Unmenschlichkeit. Denn dieses Land ist unser Staat. Aber nur, wenn wir uns als Bürger einmischen.

>>> weiterlesen welche Werte Peter Hahne wichtig sind … <<<

 


Vermögen retten

Seit Ausbruch der Finanzkrise zweifeln immer mehr Anleger am System des Papiergeldes. Viele fürchten: Die gigantischen Schulden sowie die ins beinahe Unendliche gewachsene Geldmenge werden in einer Hyperinflation enden und damit unsere Geldvermögen vernichten.

Welche Werte sind noch solide? Welche Anlageform erweist sich als »sichere Bank«? Thorsten Schulte gibt hier eine klare Antwort: Silber ist aktuell vielleicht die beste Möglichkeit, sein Vermögen zu retten. Vielen Anlegern ist nicht bewusst, welches enorme Potenzial in Silber steckt.

Gerade weil Silber als Anlageform noch nicht allzu bekannt ist, birgt das Edelmetall große Chancen. Denn: Silber wird in der Realwirtschaft und in der Medizin gebraucht – und ist für viele Zukunftstechnologien unverzichtbar.

>>> Hier mehr über Silber als Investment erfahren <<<

 


Die Woche, in der alles anders wurde …

Eine Welt, in der jeder reich ist, kann es sie geben? Und wenn es sie eines Tages gibt, wie sieht sie dann aus?

Egal, ob arm oder reich: In der modernen Welt müssen auf allen Kontinenten in regelmäßigen Abständen neue Lebensverträge abgeschlossen werden. Doch diesmal zögern große Teile der Bevölkerung ihre Abschlüsse ungewöhnlich lange hinaus, denn weltweit wächst der Unmut der Armen.

>>> hier erfahren Sie mehr … <<<


Finanzcoach für den Ruhestand

Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50? Gibt es ihn und wenn es ihn gibt, wie sollte er die schwierige Herausforderung angehen?

Ausgestattet mit vielen praktischen Tipps, Grafiken und Checklisten wird dieses Buch zum persönlichen Vermögensberater im dritten Lebensabschnitt. Die Autoren haben in diesem Buch die Erfahrungen aus ihrer langjährigen Berufspraxis zusammengefasst.

Neben ihrer beratenden Tätigkeit publizieren sie regelmäßig Fachartikel, leiten Seminare und haben weitere Buchtitel veröffentlicht. Die Kernkompetenzen liegen dabei auf der vernetzten Ruhestandsplanung, der umfassenden Vermögensberatung und der individuellen Vermögensverwaltung.

>>> Hier mehr erfahren <<<

 


 

Generation Gold

Kann ein Staat nicht wollen kann, dass Sie wirtschaftlich unabhängig werden? Und wenn er es nicht will, was er tut, dies zu verhindern?

Statistiken zeigen, dass in Deutschland die Bürger mehr Zeit für den Kauf eines Autos oder einer Einbauküche aufwenden, als für die Planung ihrer eigenen Altersvorsorge. Sie vertrauen dabei bedingungslos dem Staat. Ein Fehler, der viele schon in naher Zukunft in Armut und Elend stürzen wird.

>>> Mehr zu den Hintergründen erfahren <<<

 


Der große Betrug am Volk

»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild

Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen – eine amerikanische Zentralbank.

>>> Die Konsequenzen spüren wir noch heute …<<<

 

About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

Leave a comment: