DAX: Alles, was recht ist, Hauptsache die Kurse steigen

Bernd Heim
By Bernd Heim / 28. Oktober 2015

Die Signale aus der letzten Woche waren mehr als deutlich. Nun soll es Mario Draghis EZB wieder mal richten. Allein die Ankündigung, man werde darüber nachdenken, ob man nicht vielleicht doch noch ein paar Euros mehr ins System schleusen soll, reichte aus, um den DAX kräftig ansteigen zu lassen.

Mehr Geld von der Europäischen Zentralbank gleich steigende Kurse. Da war sie wieder die Gleichung aus dem Frühjahr, die das erste Halbjahr 2015 zumindest aus der Sicht eines gewöhnlichen DAX-Anlegers zu einem guten Halbjahr gemacht hat.

Wir leben in Zeiten der einfachen Antworten für einfach gestrickte Gemüter. Das Geld der Zentralbank ist gut – zumindest gut für die Aktienkurse. Ende der Diskussion. Die Flüchtlinge sind je nach politischem Standort entweder ausnahmslos gut oder schlecht für Deutschland. Auch hier wieder Ende Gelände und Schluss mit der Diskussion.

Dabei sollten wir eigentlich längst erfahren genug sein, um zu wissen, dass unsere Welt nicht nur aus dem klaren Weiß und dem tiefen Schwarz besteht, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Grautöne aufweist.

Die differenzierte Betrachtung war gestern. Heute brauchen wir die schnelle Lösung

Sich mit den unterschiedlichen Schattierungen einer gegebenen Problemlage intensiv auseinanderzusetzen, kostet zunächst einmal Zeit, mitunter sogar viel Zeit. Zeit ist, wie wir alle wissen, Geld und Geld ist augenblicklich ausgesprochen knapp, auch wenn jeden Tag Unmengen neu aus dem Nichts geschöpft werden.

Unser Unwille, uns mit schwierigen Problemen zeitraubend auseinanderzusetzen, lässt uns dankbar nach der schnellen Lösung greifen, auch wenn sie auf Dauer vielleicht gar nicht die beste ist.

Wir schaffen uns damit eine Art neue Wirklichkeit, die mit der gegebenen Realität unter Umständen nicht mehr viel zu tun hat, aber dafür um so mehr über uns selbst und unsere geheimen Wünsche und Ziele aussagt.

Auf die Börse und den DAX übertragen bedeutet dies: Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit kritisch zu hinterfragen, ob die in der Vergangenheit ergriffen Mittel überhaupt geholfen haben. Wir überprüfen auch nicht im Detail, wo die Maßnahmen positiv gewirkt haben und wo sie vielleicht sogar negative Konsequenzen hatten.

Gesucht ist die Pat-end-lösung!

So wie die Unternehmen eigentlich noch immer nach der eierlegenden Wollmilchsau suchen, so sind auch wir Anleger immer noch auf der Suche nach der „Patendlösung“. Auch dann, wenn es sie gar nicht gibt oder geben kann.

Nein, das Wort „Patendlösung“ ist jetzt kein Schreibfehler, sondern eine Übernahme vom österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, der in seinen Studien schon vor mehr als dreißig Jahren darauf hingewiesen hat, dass wir Menschen nur zu gerne und viel zu leicht nach vermeintlichen Lösungen greifen, die uns zweierlei versprechen: die endgültige Lösung eines gegebenen Problems durch die Anwendung eines generellen Handlungsmusters, dass wie ein Patent für alles und jedes gehandhabt werden kann.

In der Regel sind diese Versuche zum Scheitern verurteilt, denn das Kind wird meist mit dem Bade ausgeschüttet und das vermeintliche Patent erweist sich als unfähig, unsere Probleme dauerhaft zu lösen, weil diese viel zu vielschichtig und verschieden sind.

Die Partei – Tschuldigung – die Zentralbank hat immer recht

Bekannt ist dieses Wissen schon lange. Ignoriert wird es nur unwesentlich kürzer. In Frankfurt muss sich die EZB gerade eingestehen, dass das viele Geld, das bislang schon ausgegeben wurde, offensichtlich nicht die erhoffte Wirkung hatte. Trotzdem soll in den kommenden Wochen und Monaten das höchst fragwürdige Spiel ‚Mehr vom Gleichen‘ gespielt werden. Warum eigentlich?

An der Börse musste man während des Sommers erkennen, dass auch wenn die europäischen Geldbäume inzwischen n den Himmel wachsen, die Wirtschaft nicht zwangsläufig hinterherkommt und mit der Geldpolitik Schritt hält. Trotzdem wird auch hier weiterhin auf zusätzliches Zentralbankgeld gehofft, damit die rosarote Brille nicht zu früh abgenommen werden muss.

Wäre doch echt schade, wenn den Anlegern zu früh auffallen würde, dass das triste Grau des Novembers, quasi durch die Hintertüre auch auf dem Frankfurter Parkett schon Einzug gehalten hat.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Wer kennt sie heute noch die militärischen und politischen Hauptakteure, die den Verlauf des Ersten Weltkrieges entscheidend beeinflusst haben? Wer waren Generäle und Feldmarschälle wie Douglas Haig, Alexei Brusilow, Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff oder Politiker wie David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II., Präsident Woodrow Wilson und Georges Clemenceau?

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Traden bis der Ferrari endlich vor der Türe steht

Der New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen ist jung, erfolgreich und von sich selbst überzeugt. Viele in seinem direkten Umfeld würden sogar sagen, zu sehr von sich überzeugt. Jay weiß, dass er mehr kann, viel mehr als man ihm derzeit bei ‚John Saxton Global Trust‘ zutraut. Er will ausbrechen, schnell ausbrechen und endlich zu dem werden, was er als seine wahre Bestimmung ansieht.
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Die Königsklasse der Rohstoffe: Investieren in Edelhölzer

Holz ist nach Öl und Gas der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Trotzdem ist diese Anlage bis heute den spezialisierten Aufforstungs- und Produktionsbetrieben und – insbesondere bei Edelholz – einer kleinen Gruppe sehr gut informierter Großinvestoren vorbehalten.

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Die Rückkehr des Anlegers zum gesunden Menschenverstand

In den 1960er-Jahren rief Tom Watson, der Vorstandsvorsitzende von IBM, einen seiner leitenden Angestellten in sein Büro, nachdem dessen Projekt 10 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt hatte.

Der Mann nahm daraufhin an, dass er gefeuert wird. Watson aber sagte zu ihm: „Gefeuert? Verdammt, ich habe 10 Millionen US-Dollar in Ihre Ausbildung investiert. Ich will nur sicher gehen, dass Sie die richtigen Lektionen lernen.“

Paul B. Caroll und Chunka Mui stützen sich in ihrem Buch ‚Neue Spielregeln für das Finanzkasino‘ auf mehr als 750 Studien über geschäftliche Fehlentscheidungen und wollen dadurch törichte Strategien und Taktiken, die Unternehmen wieder und wieder in Schwierigkeiten bringen, enthüllen.

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Wäre es nicht schön, voraussehen zu können, was Verbraucher denken und fühlen? Welch großen Vorteil hätten Unternehmen, wenn sie schon im Voraus wüssten, was die Kunden morgen für Bedürfnisse haben?

Doch leider sieht die Realität anders aus: Das Gros vertraut nach wie vor auf die übliche Versuch-und-Irrtum-Methode oder gar auf vage Schätzungen. Doch wer sich nur darauf verlässt, wird am Markt in der Regel eher verlieren als gewinnen.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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