Höhenluft beim DAX, Schwindelgefühle bei Gold- und Silberbesitzern

Für die Anleger im DAX verlief die erste Hälfte des Novembers ausgesprochen positiv während die Gold- und Silberbesitzer sich warm anziehen und mittlerweile auf das Schlimmste vorbereiten müssen.

Nur an wenigen Tagen notierte der deutsche Leitindex unterhalb von 10.750 Punkten. Im Chart ergibt sich eine Seitwärtsphase auf hohem Niveau, was die Hoffnung der Anleger auf eine Fortsetzung der Rallye weiter befeuert.

Es stehen nur noch wenige Handelswochen aus und für gewöhnlich legen die Börsen im November und Dezember noch einmal einen kräftigen Schlussspurt aufs Parkett. Warum nicht auch in diesem Jahr?

Die amerikanische Notenbank könnte zum Spielverderber werden, wenn sie auf ihrer letzten Sitzung im Dezember, wie von den meisten erwartet, die Zinsen anhebt. Auf diesen Zinsschritt konnten sich die Börsen lange genug vorbereiten und man gewinnt gerade beim Blick auf die aktuellen Kurse nicht den Eindruck, als würde der Markt vor den Schritten der FED zittern.

Ist die Bahn also frei und die Jahresendrallye nur noch eine Formalie? Es hat ein wenig den Anschein, doch die hohen Kurse haben einen gewichtigen Nachteil. Sie sind in erster Linie dem billigen Geld der EZB zu verdanken. Von der wirtschaftlichen Entwicklung, welche die Börse eigentlich widerspiegeln sollte, werden sie nicht getragen.

Die Rohstoffpreise passen nicht zu den aktuellen Kursen

Dass die Börse als „hysterisches Wesen“ immer wieder zu Übertreibungen neigt, ist allseits bekannt. Übertreibungen werden früher oder später korrigiert, vor allem dann, wenn sie sich stark widersprechen.

Die hohen Kurse von DAX und Dow Jones suggerieren eine robuste Wirtschaft. Das ist gut, bedingt aber im Gegenzug, dass die Nachfrage nach Rohstoffen vergleichsweise hoch sein müsste, denn wo eifrig produziert wird, da werden auch Öl, Gas, Kohle und die Industriemetalle rege nachgefragt.

Die Preise dieser Rohstoffe neigen aber schon das ganze Jahr über zur Schwäche. Besonders auffällig sind die Bewegungen im Öl. Wie das Gold gilt auch der Ölpreis als ein wichtiger Indikator für Krisen. Kriege, Spannungen und Krisen haben immer dazu beigetragen, dass sich Öl und Gold spürbar verteuern. Im Krisenjahr 2015 ist das aber spürbar anders.

Aktuell haben wir durchaus eine Lage, die als Krise umschrieben werden kann, denn der Konflikt in Syrien ist alles andere als gelöst und mit den Anschlägen von Paris ist der Terror mit schrecklicher Macht nach Europa zurückgekommen. Am Gold- und Ölmarkt fand diese Entwicklung preislich jedoch keinen Niederschlag.

Entweder steht der DAX zu hoch oder die Metalle notieren zu niedrig

Viele Metalle haben in den vergangenen Wochen mehrjährige Tiefstände ausgebildet oder stehen kurz davor, es zu tun. Der Gegenwind für die Metallpreise kommt von den spekulativen Finanzinvestoren. Sie scheren sich derzeit um Krisen und Nachfrage herzlich wenig und treiben die Preise nach Belieben in die eine oder andere Richtung.

Sehr gut zu sehen ist diese Entwicklung beim Gold. Wir sind aktuell in der starken Jahreszeit. Doch von Stärke ist weit und breit nichts zu sehen. Wären die Zeiten normal, hätte das Gold beispielsweise auf die Entwicklung in Syrien und die Anschläge in Paris reagieren und schlagartig 100 Dollar höher notieren müssen. Derartige Bewegungen suchen Sie in den Charts aber gerade vergeblich.

Auch die tiefen Metallpreise passen nicht so recht zu einer robusten Konjunktur und zu starken chinesischen Wirtschaftszahlen. Das staatliche chinesische Research-Institut Antaike gab in der vergangenen Woche bekannt, dass im Reich der Mitte für Aluminium umfangreiche Produktionskürzungen anstehen. Produktionskapazitäten von über 12 Mio. Tonnen sollen stillgelegt werden, wenn die Aluminiumpreise weiter fallen.

Gold braucht im Zweifelsfall kein Mensch, aber Aluminium, Kupfer und Silber sind wichtige Metalle, ohne die ein wirtschaftlicher Aufschwung, der von einer wachsenden Produktion begleitet ist, nicht vorstellbar ist.

Der Ausblick bleibt düster

Die EZB würde nicht so verzweifelt Geld drucken, wenn die Lage nicht so schlecht wäre und die Industrie würde wesentlich mehr Rohstoffe nachfragen, wenn ihre Auftragsbücher immer noch so gut gefüllt wären wie vor zwölf Monaten.

Das deutet darauf hin, dass die Preise für Öl, Gas und die Basismetalle noch eine ganze Weile eher niedrig sein werden, weil die Nachfrage nicht stark genug ist, einen dauerhaften Preisanstieg auszulösen.

Für das Gold bedeutet die Dominanz der spekulativen Finanzanleger auch nichts Gutes, denn sie werden kaum an höheren Preisen interessiert sein. Der Weg des gelben Metalls sollte deshalb weiter von Schwäche und nachgebenden Preisen gekennzeichnet sein. Erstes Ziel ist die runde 1.000 Dollar Marke.

Ist sie erreicht, ist das Schlimmste für die Goldbugs längst noch nicht vorbei, denn wenn das Gold jetzt im tendenziell starken Winterhalbjahr schon zur Schwäche neigt, was soll dann erst mit dem Preis geschehen, wenn er im neuen Jahr deutlich unter die 1.000 Dollar Marke zurückfällt und gleichzeitig auch noch die schwache Jahreszeit beginnt?

Auch die DAX-Anleger sollten sich nicht vorschnell in Sicherheit wiegen, denn wenn die Kurse nicht auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament, sondern nur auf dem Geld der Europäischen Zentralbank gebaut sind, dann ist auch diese Entwicklung alles andere als nachhaltig und wir stehen schon in Kürze wieder an der runden 10.000 Punkte Marke oder sogar darunter, wenn der Markt sich dieser Schwäche wieder bewusst wird.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Das zählt an der Börse

Die Börse ist unvorhersehbar, kann aber dennoch geschlagen werden, wie die Kontostände einiger bekannter Investoren beweisen. Das alles hat mit Glück nichts zu tun. Jeder Investor kann mit etwas Übung seine Marktwetten platzieren und sie anschließend gewinnbringend abschließen.

Er muss sich nur von bekannten Marktmythen, auf denen recht viele unserer Investmententscheidungen basieren, lösen. Das meint zumindest Ken Fischer, der heute immerhin 30 Milliarden US Dollar verwaltet und auf eine lange, erfolgreiche Finanzkarriere zurückblickt.

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Vom Goldstandard zum Euro

Es ist das Trauma der Deutschen: Unser Geld wird wertlos und das über Jahre mühsam Ersparte ist dahin.

Dr. Bruno Bandulet hat eine hoch spannende und sehr lehrreiche Geldgeschichte zu erzählen. Wer sich auf sie einlässt, erkennt schon nach wenigen Zeilen, dass der Autor sein umfangreiches Wissen, sein Denken und zudem auch seine Zukunftsahnungen offen und großzügig mit ihm teilt.

Dr. Bandulet gilt nicht umsonst als einer der renommiertesten Experten für Gold- und Währungsfragen im deutschsprachigen Raum.

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Optimales Trading

Wie Sie die besten Tradingerfolge erzielen, das zeigt Curtis Faith in seinem neuen Buch, »Optimales Trading«.

Einen besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf die menschliche Intuition. Sie ist ein unglaublich wertvolles Trading-Werkzug, denn nur die Intuition ist in der Lage, Tausende von Informationen gleichzeitig zu erfassen und zu verarbeiten, was mit dem bewussten Verstand niemals möglich wäre.

Curtis Faith beschreibt, wie man mittels Intuition erfolgreiche und gute Entscheidungen beim Trading treffen kann. Er zeigt, wie man seine Intuition trainiert und wie man lernt, der »inneren Stimme« zu vertrauen.

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Der Day Trader. Wie Sie an der Börse erfolgreich handeln und gewinnen

Die Börse ist ein Ort der ständigen Herausforderung. Sie kennt kein Erbarmen. Sie gehört den Mutigen allein. Lewis Borsellino wird von den bedeutendsten amerikanischen Nachrichtensendern CNN und CNBC als bester S&P Trader dieses Jahrhunderts bezeichnet.

Einst war er einer der Namenlosen, heute spricht die ganze Welt in Ehrfurcht vor ihm. Jetzt durchbricht dieser brillante Mann erstmals die Mauer des Schweigens und enthüllt Ihnen in seiner fesselnden Lebensgeschichte, warum er so ungeheuer erfolgreich traden kann.

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Rohstoffe und Emerging Markets von morgen

Der Begriff BRIC ist mittlerweile bei Anlegern und Renditejägern in aller Munde. Diese vier großen Buchstaben stehen für die aufstrebenden Volkswirtschaften der Welt: Brasilien, Russland, Indien und besonders China.

Die Volksökonomien dieser Länder, in denen mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, entwickeln sich seit geraumer Zeit mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Im Rahmen der Globalisierung sind sie nicht nur als billige Produktionsstandorte interessant, sondern bieten schon angesichts ihrer unglaublichen Größe, gewaltige kaum erschlossene Absatzmärkte.

Der enorme Rohstoffhunger dieser Länder, hat in kürzester Zeit die Weltmarktpreise in die Höhe getrieben und selbst der skeptischste Anleger dürfte Begriffen haben, dass es sich lohnt in Emerging Markets und Rohstoffe zu investieren.

Nun ist das so mit Wirtschaftslokomotiven, um so mehr Anleger auf den fahrenden Zug aufspringen, umso schneller gerät dieser ins Stocken und der Kessel droht zu überhitzen. Dann wird Zeit für den weitsichtigen Anleger auf andere Züge umzusteigen, die noch nicht an Fahrt verloren haben.

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Jay Thompsen gibt wieder Vollgas

Der ehrgeizige und bislang sehr erfolgreiche New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen steht unvermittelt mit dem Rücken zur Wand. Eine Kleinigkeit hatte er übersehen, einen winzigen Punkt nicht bedacht und nun strafte die Wall Street ihn mit all ihrer Macht.

Der Börsengang von ‚Johnson Biotechnology and Pharmaceuticals‘, der Jay finanziell neue Dimensionen erschließen sollte, hatte sich zu einer Katastrophe entwickelt.

Ausgerechnet am Tag des Börsengangs hatte der bekannte Risikokapitalgeber Larry Goldsmith ‚JBP‘ mit einer millionenschweren Klage überzogen.

Die Konsequenzen für Jay waren dramatisch …

>>> … und die Schlinge um seinen Hals zieht sich langsam aber sicher zu. <<<


Die Magier der Märkte

Es gibt viele Anleger, die Aktien aus Gründen der Altersvorsorge handeln, viele, für die Börse ein Hobby ist und etliche, die regelmäßig gute Gewinne einfahren.

Dann gibt es noch einige wenige, die von ihren Handelsaktivitäten nicht nur gut leben können, sondern die ihre Fähigkeiten in den Dienst von Investmentfonds oder großen Banken gestellt haben, und dort Milliardensummen verwalten.

Ob im Fondsbereich oder durch aggressives Trading, diese kleine Gruppe hat über Jahre hinweg die Märkte geschlagen und stellenweise eine unglaubliche Performance vorzuweisen.

>>> Die Tricks und Tipps der Besten kennenlernen … <<<


Wehrt euch, Bürger! Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist dabei, alle wesentlichen wirtschaftspolitischen Kompetenzen an sich zu reißen und niemandem mehr rechenschaftspflichtig zu sein. Damit ist die EZB zu einer Gefahr für das gesamte Finanzsystem geworden. Sie finanziert insolvente Staaten und pumpt aktuell mehr als 1 Billion Euro in den Geldkreislauf.

Prof. Dr. Kerber beschreibt diese Selbstermächtigung und zeigt, wie Sie als Bürger die Folgen dieser Politik zu spüren bekommen und was Sie tun können, um sich der EZB zu erwehren. Dieses Buch ist wissenschaftliche Analyse und Aufruf zugleich.

>>> Weiterlesen und die ganze Wahrheit erfahren … <<<


Die Sprache der Bundesrepublik: 131 politische Propagandaphrasen zur ideologischen Manipulation

Die öffentliche Sprache der BRD zeigt eine deutliche Tendenz zur stereotypen Floskel, zur Phrase und zur – meist inoffiziellen – Sprachregelung. Es lässt sich daraus eine immer stärkere Verengung des ideologischen Spektrums ablesen.

Ideologisch bestimmte Schlagworte, Redewendungen und Satzformen prägen sich den Menschen durch millionenfache Wiederholungen in Denken und Fühlen ein. Nebenbei und unbemerkt werden sie aufgenommen, scheinen zunächst ohne Wirkung zu sein – und beginnen das Verhalten und Handeln zu steuern.

Was ist für die meinungsbildende Elite noch akzeptabel, was wird bereits sprachlich ausgegrenzt? Wenn jeder, dem seine Karriere lieb ist, gezwungen ist, ideologische Konformität zu demonstrieren, dann können sich ideologische Gegeneliten zwar noch herausbilden, es fällt aber leicht, angesichts der veröffentlichten Meinung der Herrschenden, sie zu ignorieren und als »Stammtischparolen« abzuqualifizieren, über die sich eine Diskussion nicht lohnt.

>>> weiterlesen und unsere Sprechblasen entlarven … <<<


Blogs: Unsere Kommunikation der Zukunft

Zuerst fast unbemerkt, sind Blogs mittlerweile in aller Munde. Die neue Form des Journalismus hat in allen Medien und Wirtschaftsbereichen Einzug gehalten und ist heute ein wichtiger Teil der Marketing- und Presseabteilungen der Unternehmen.

Doch kaum etwas lässt sich so schwer steuern wie Blogs. Werbeblogs werden sofort entlarvt, Marketing-Blogger werden aus den Foren geworfen. Dass Blogmarketing trotzdem funktioniert, beweisen Robert Scoble und Shel Israel.

>>> Hier mehr erfahren … <<<

About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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