Schuldendrama: Der Druck im Kessel steigt

Alle Jahre wieder darf im Sommer um das kleine Griechenland gezittert werden. Von seiner Wirtschaftskraft ist es eigentlich viel zu unbedeutend, um die Welt nachhaltig bewegen zu können und trotzdem halten zumindest die politische Welt und die Finanzwelt jedes Mal den Atem an, wenn erneut um die Zahlungsfähigkeit der Griechen gerungen wird.

Dabei ist allen Beteiligten eigentlich schon lange klar, dass die Zahlungsfähigkeit, um die Jahr für Jahr gerungen wird, längst nicht mehr gegeben ist. Das Land gibt mehr aus als es an Steuern und Zöllen einnimmt. Für einen kurzen Zeitraum sind Haushalte, die nicht ausgeglichen sind und ein Defizit aufweisen, tolerierbar. Problematisch wird es jedoch, wenn die kurze Ausnahme zur langanhaltenden Regel wird.

Dieser Punkt ist in Griechenland schon lange erreicht und ein Ende des Dramas nicht in Sicht. Das sollte eigentlich auch die Politik hellhörig machen und nach neuen Lösungen suchen lassen.

Im letzten Jahr kamen diese massiv auf den Tisch, nachdem in Athen Alexis Tsipras die Regierung übernommen und gemeinsam mit seinem Finanzminister Yanis Varufakis die europäischen Partner mit der wieder und wieder vorgetragenen Forderung nach einem Schuldenschnitt vor sich hertrieb.

Gespielt wird um Geld und Glaubwürdigkeit

Im vergangenen Jahr stand der Internationale Währungsfonds noch klar auf der Seite der Gläubiger. Diese hatten die neue griechische Regierung faktisch in ihrer Hand und ließen sie ihre Macht deutlich spüren.

In ihrem Referendum hatte sich die griechische Bevölkerung zwar mehrheitlich gegen die harten Sparmaßnahmen gewandt, doch unterschrieben wurde am Ende ein Maßnahmenkatalog, der noch schärfer ausfiel als das, was die Griechen zuvor abgelehnt hatten. Gelebte Demokratie nennt man das wohl.

In diesem Jahr wurde das absurde Theater recht schnell beendet und die Problematik von allen Beteiligten ausgesprochen geräuschlos von der politischen Tagesordnung genommen. Möglicherweise geschah dies mit Blick auf die Brexit-Abstimmung in Großbritannien. Eine lange und wie im letzten Jahr sehr laut geführte Kontroverse hätte viele britische Wähler davon abhalten können für den Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union zu stimmen.

Erledigt ist das leidige Thema damit noch lange nicht. Schon im nächsten Jahr könnte das Theater wieder zur Aufführung kommen. Für Unterhaltung dürfte auch dann wieder gesorgt sein, denn wenn Griechenland schon wieder gerettet werden muss, werden die Rettungspolitiker Mühe haben ihrem Souverän zu erklären, warum denn schon wieder alles den Bach hinuntergegangen ist.

Ein, vielleicht auch zwei Mal wird man dem Volk erklären können, warum etwas nicht so funktioniert hat wie ursprünglich geplant. Dieses Unterfangen Jahr für Jahr in Angriff zu nehmen ist jedoch ein politisches Vabanquespiel der Extraklasse.

Taktik oder echtes Umdenken?

Wer es spielt, der kann nur verlieren, denn die eigene Glaubwürdigkeit bleibt als Erste auf der Strecke. Politiker mit Rückgrat sind zwar eine aussterbende Spezies, doch selbst jene, die ihrem Geschäft ohne jede Spur von Anstand und Prinzipien nachgehen, wissen, dass ohne eine zumindest rudimentäre Glaubwürdigkeit keine Wahlen zu gewinnen sind.

Inzwischen ist längst der Punkt erreicht, an dem Europas Rettungspolitiker ihrem Volk eingestehen müssen, dass die im griechischen Schuldenloch versenkten Milliarden unrettbar verloren sind. Auf ihrer Rückzahlung zu bestehen, ist illusorisch.

Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen. Gehen die Griechen unter, sind auch die europäischen Rettungspolitiker hoffnungslos verloren. Dem eigenen Volk zu beichten, dass hohe Summen verloren sind, war noch nie leicht. Es wird heute gewiss nicht dadurch leichter, dass immer mehr Protestparteien den Weg in die europäischen Parlamente finden.

Dass der IWF ausgerechnet in dieser Situation einen Schuldenschnitt forderte und damit den Moment der Wahrheit aus den fernen 2050er Jahren in die nahe Gegenwart transferieren wollte, muss Bundeskanzlerin Angela Merkel und all den anderen tragischen Helden der Griechenlandrettung schon in diesem Jahr besonders übel aufstoßen sein.

Weiter so oder Mut zur Wahrheit

Die spannende Frage der kommenden Jahre ist also nicht, ob es Griechenland wieder gelingt, frisches Geld von seinen europäischen Partnern einzufordern. Viel bedeutender ist die Frage, ob der Mut aufgebracht wird, die Dinge endlich mal beim Namen zu nennen.

Geschieht das, könnte die größte Illusion des vergangenen Jahrhunderts platzen, nämlich die, dass sich Wohlstand mit Krediten und einem Leben jenseits der eigenen Verhältnisse erschaffen lässt. Es wird immer klarer, dass dies nicht möglich ist.

Die unangenehme Wahrheit offen auszusprechen wagen aber nur die Wenigsten. Alle anderen huldigen noch dem schönen Schein oder hoffen auf die segensreiche Wirkung von negativen Zinsen und Helikoptergeld.

Die Chance zum Wandel und einem anschließenden Neustart war da. Sie wurde wieder einmal nicht genutzt. Griechenlands Schulden werden aber schneller wieder auf der Tagesordnung stehen als den Rettungspolitikern lieb sein kann und ich werde Ihnen im nächsten Sommer vermutlich einen Artikel mit ähnlicher Fragestellung präsentieren (müssen).

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Traden bis der Ferrari endlich vor der Türe steht

Der New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen ist jung, erfolgreich und von sich selbst überzeugt. Viele in seinem direkten Umfeld würden sogar sagen, zu sehr von sich überzeugt. Jay weiß, dass er mehr kann, viel mehr als man ihm derzeit bei ‚John Saxton Global Trust‘ zutraut. Er will ausbrechen, schnell ausbrechen und endlich zu dem werden, was er als seine wahre Bestimmung ansieht.

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Erfolgreiches Day-Trading ist das perfekte Zusammenspiel aus mentaler Fitness und zuverlässiger Analysemethode. Das Autorenduo Steffens und Ewert befasst sich mit den mentalen Voraussetzungen, die ein Day-Trader benötigt.

Die wesentlichen Illusionen, die den persönlichen Börsenerfolg verhindern können, werden im ersten Teil des Buches enttarnt. Dabei entwickelt sich ein neues Bild einer beseelten, lebendigen Börse, die den Zugang zu einer funktionalen Form des intuitiven und erfolgreichen Day-Tradings ermöglicht.

Im zweiten Teil wird dem Leser die Target-Trend-Methode, eine völlig neue charttechnische Analysemethode für Day-Trader und Anleger, vorgestellt. Mit dieser können Trader nicht nur bestimmen, welches Kursziel ein Wertpapier hat, sondern auch, wann dieses Kursziel erreicht werden wird.

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Das 80/20 Prinzip

Der Königsweg zur Effektivität: Etwa 80 Prozent des Gewinns eines Unternehmens entstehen durch 20 Prozent der Produkte. 80 Prozent des Umsatzes erzielt ein Vertrieb durch Geschäfte mit 20 Prozent seiner Kunden.

Es gibt kaum eine Regel, die eine so umfassende Gültigkeit hat wie das 80/20-Prinzip. Es besagt, dass 80 Prozent des Erfolgs auf 20 Prozent der eingesetzten Mittel zurückgehen, und das trifft selbst auf außerwirtschaftliche Bereiche zu.

Richard Koch zeigt, dass das 80/20-Prinzip auf alle Bereiche des Geschäftslebens anwendbar ist und erklärt, wie das Prinzip die unternehmerische Effizienz um ein Vielfaches steigern kann.

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Unser Gedächtnis ist weniger zuverlässig als wir uns das wünschen, manchmal lässt es uns auch im Stich. Je älter wir werden, umso mehr. Dabei zeigt die neuste Forschung: Sich alles merken zu können, ist gar nicht so wichtig. Das Gedächtnis ist nämlich viel mehr als bloß ein Speicher für Erinnerungen. Es erweist sich als höchst aktives Zukunftsorgan. Seine radikal auf das Kommende ausgerichtete Funktionsweise bestimmt, was wir uns merken, wie wir lernen und wer wir sind.

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Zwischen zwei Leben

Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle im Frühsommer 2014, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist.

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Ich war ein Salafist

Er begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka, war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau: Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen.

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Beruf(ung) Trader

Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen.

Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen.

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Terrorismus und Wirtschaft

Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA zählt der internationale Terrorismus zu den beherrschenden Themen in den Medien und dominiert seither die internationale Politik. Die öffentliche Darstellung und Wahrnehmung von Terrorismus konzentriert sich naturgemäß auf die Anschläge, die Opfer und die Trauer der betroffenen Angehörigen.

Durch die Internationalisierung des Terrorismus auf der einen Seite und die Globalisierung der Weltwirtschaft auf der anderen Seite ergeben sich jedoch auch ökonomische Fragestellungen, die zunehmend Aufmerksamkeit finden: Welche direkten und indirekten Folgen hat die terroristische Bedrohung für die Wirtschaft? Von welchen Faktoren hängt die ökonomische Wirkung eines Terroranschlages ab? Und können das Krisenmanagement bzw. die populären Anti-Terrormaßnahmen die negativen Auswirkungen zielführend bekämpfen?

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Deutschlands Krieg in der Luft – ein Rückblick auf die Entwicklung und die Leistungen der Heeres-Luftstreitkräfte im 1. Weltkrieg von Ernst von Hoeppner. Nachdruck der Originalauflage von 1921.

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Der eigene Naturkeller: Die natürlich kühle Lagerung von Obst und Gemüse

Wir haben es beinahe vergessen, wie wir die von Natur aus kühle und stabile Temperatur der Erde für die Lagerung von Obst und Gemüse nutzen können. Die hier dargestellte Gemüselagerung in einem Keller mit Naturkühlung ist eine kostenfreie, problemlose, technisch einfache und energiesparende Art und Weise, die Ernte das ganze Jahr über frisch zu halten.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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