Brexit-Angst als Vorgeschmack für Kommendes

Richtig warm wurde es im vergangenen Monat lange Zeit nicht. Als es dann endlich wärmer wurde, ging es auch an der Börse ziemlich heiß her. Erwärmen konnten sich die Anleger an dem Geschehen aber dennoch nicht. Der Markt fühlte sich an, als sei er in einem extrem kalten Winter in eine Art Schockstarre verfallen.

Gefürchtet wurden eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank und ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Ersteres wird seit Dezember letzten Jahres eigentlich immer befürchtet und sollte deshalb schon zur Routine geworden sein.

Von den Brexit-Sorgen der Anleger konnte man das nicht behaupten. Sie legten sich wie eine dunkle Vorahnung über die Entscheidungen am Kapitalmarkt. Im Spiegel der veröffentlichten Umfragen schwankten die Kurse, und weil die Anleger lange Zeit mit dem Schlimmsten rechneten, fielen ihre Reaktionen auch vergleichsweise heftig aus.

Dann keimte eine Woche lang Hoffnung auf, die am Tag nach der Abstimmung von einem neuerlichen Schock abgelöst wurde. Eine baldige Austrittsentscheidung eines weiteren wichtigen Mitgliedsstaates der EU ist kurzfristig nicht zu erwarten. Trotzdem können die Brexit-Sorgen der vergangenen Wochen als eine Art Blaupause für zukünftige Krisen gewertet werden.

Flucht in die sicheren Häfen

Die Inhalte und auch die Gefahren zukünftiger Krisen werden mit Sicherheit andere sein. Ähnlich verlaufen dürften jedoch die Fluchtbewegungen der Anleger. Sie entschieden sich wieder einmal, jedes offene Risiko zu meiden. Aktien waren in den Wochen vor der Brexit-Abstimmung deshalb nicht besonders beliebt.

Ihre Kurse gaben durch die Bank weg nach, während Staatsanleihen gesucht waren. Wir kennen dieses Muster zur Genüge aus der Vergangenheit. Was neu war, war allein die Vehemenz, mit der die Sicherheit eines zum Glück nur kleinen Verlusts gesucht wurde.

Wer Anleihen des Bundes mit einer Laufzeit von zwei Jahren kauft, fährt schon seit Mitte 2014 Verluste ein. Neu ist die Erfahrung, am Ende nicht die volle Kreditsumme ausgezahlt zu bekommen, für die Anleger also nicht, wohl aber für jene, die bislang nur in die länger laufenden Staatsanleihen investiert haben.

Dass inzwischen auch die 10-jährigen Bundesanleihen eine negative Rendite ausweisen können, hätte sich vor einigen Jahren niemand ernsthaft vorstellen können. Ob die Rendite dauerhaft negativ bleiben wird, muss abgewartet werden.

Irrationale Angst

Was bleibt, ist aber die sichere Erkenntnis, dass die Anleger lieber einen kleinen, begrenzten Verlust akzeptieren als sich und ihr Geld der dauerhaften Unsicherheit eines extrem schwankenden Aktienmarktes auszusetzen. Emotional ist diese Flucht nachzuvollziehen, Sinn macht der verstärkte Kauf von Staatsanleihen mit negativer Rendite hingegen keinen.

Die Intention einer jeden Handlung an den Kapitalmärkten sollte die Vermehrung des zur Verfügung stehenden Kapitals sein. Verluste lassen sich zwar nicht immer vermeiden, sie sollten aber nie von vorneherein angestrebt werden. Wenn sie in Masse dennoch bewusst gewählt werden, darf am Sachverstand der Anleger durchaus und zu Recht gezweifelt werden.

Wer nichts tut und das Geld einfach nur unters Kopfkissen legt, was gewiss keine gute Idee ist, verliert weniger als der, der mit viel Aufwand eine angeblich mündelsichere Staatsanleihe kauft. Verkehrte Welt?

Nein, es ist zunächst einmal unsere Welt und wir dürfen uns wirklich langsam fragen, wie dumm wir eigentlich geworden sind, wenn bereits 35 Prozent aller Staatsanleihen eine negative Rendite aufweisen und von den Investoren immer noch gekauft werden?

Wenn man schon Geld verliert, warum kauft man sich dann nicht gleich einen Tresor mit hoher Schutzfunktion? In diesem Fall verliert man als Anleger zumindest nur einmal beim Tresorkauf Geld und nicht bei jedem Öffnen der Tresortüre, wenn man neues Geld hineinlegt.

Umdenken erforderlich

Sagen Sie jetzt nicht, der Tresor wäre nur für den einzelnen kleinen Privatanleger eine praktikable Lösung, nicht aber für Versicherer und andere große institutionelle Anleger. Diese verwalten in der Tat deutlich mehr Geld. Doch von wem bekommen sie es denn am Ende?

Wer im Krieg auch nur als Buchhalter in einem der Vernichtungslager wie Auschwitz gearbeitet hat, dem wird heute eine Mitschuld am Tod Tausender unschuldiger Menschen attestiert. Wer in Zeiten niedriger und negativer Zinsen aus Überzeugung oder reiner Gewohnheit eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt und sich anschließend über die nicht vorhandene Rendite wundert, der gilt aber weiterhin als schuldlos.

Warum wird an dieser Stelle mit zweierlei Maß gemessen und die Einen für ihre Taten bzw. ihr Nichtstun bestraft und die Anderen für ihre anhaltende Schläfrigkeit nicht einmal bedauert? Dabei geht es in beiden Fällen um Existenzen, einmal um die menschliche Existenz an sich und im zweiten Fall um die finanzielle Existenz, die auch das Leben an sich sehr schnell bedrohen kann, wenn sie nicht oder nicht ausreichend gegeben ist.

Altverträge kann man an dieser Stelle noch ausnehmen und separat bewerten. Aber dass die Versicherungen seit 2014 immer noch ein ernst zu nehmendes Neugeschäft im Bereich der kapitalbildenden Lebensversicherungen ausweisen, spricht Bände.

Die nächste Krise ist nur noch eine Frage der Zeit

Die Abstimmung über den Brexit ist gelaufen. Wir kennen inzwischen das Ergebnis und wir schauen auf die Unsicherheit vor und nach dem Wahltag heute zwangsläufig mit anderen Augen. Aber die nächste Krise kommt bestimmt. Sie ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Wenn die Anleger dann weiterhin so dumm sind und die Sicherheit von staatlich garantierten Verlusten den Kursschwankungen anderer Absicherungsinstrumente wie beispielsweise Gold und Silber vorziehen, müssen sie sich nicht wundern, wenn spätere Generationen ihnen äußerst unangenehme Fragen stellen werden.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Traden und investieren mit Candlesticks

Candlesticks sind eine auf der Psychologie der Märkte basierende Analysemethode. Sie hat ihren Ursprung im japanischen Reishandel des 18. Jahrhunderts.

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Die meisten von uns halten Impfungen für eine wirksame und ungefährliche Vorsorgemaßnahme. Dass genau das Gegenteil der Fall ist, belegt Dr. Suzanne Humphries auf dieser Vortrags-DVD. Ihre jahrelangen Recherchen zeigen: Die Wirkung millionenfach eingesetzter Impfstoffe ist nicht bewiesen. Dagegen sind Impfungen in unzähligen Fällen für Krankheiten und den Tod von Menschen verantwortlich.

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Der ehrgeizige und bislang sehr erfolgreiche New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen steht unvermittelt mit dem Rücken zur Wand. Eine Kleinigkeit hatte er übersehen, einen winzigen Punkt nicht bedacht und nun strafte die Wall Street ihn mit all ihrer Macht. Der Börsengang von ‚Johnson Biotechnology and Pharmaceuticals‘, der Jay finanziell neue Dimensionen erschließen sollte, hatte sich zu einer Katastrophe entwickelt.

Ausgerechnet am Tag des Börsengangs hatte der bekannte Risikokapitalgeber Larry Goldsmith ‚JBP‘ mit einer millionenschweren Klage überzogen. Die Konsequenzen für Jay waren dramatisch …

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Der Preis des Öls und die Ära der politischen Ölpreise

Das nahende Ende des Ölzeitalters impliziert im Rahmen einer funktionierenden Weltwirtschaft nur zwei Wahlmöglichkeiten: Entweder ergänzt und ersetzt eine ähnlich billige Energiequelle das Öl, welches politisch und volkswirtschaftlich gar nicht so preiswert ist, wie es scheint, oder eine umweltverträglichere Energiequelle setzt sich unter hohem politischen Druck durch.

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Die wild wachsende Frucht des Indischen Maulbeerbaums (Morinda citrifolia L.) wird seit über 2000 Jahren von den Ureinwohnern der Polynesischen Inseln als wertvolles Nahrungsmittel geschätzt. In den vergangenen Jahren hat auch die moderne Wissenschaft des Westens die Noni-Frucht für sich entdeckt und zählt sie zu den Superfoods.

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Chartformationen erkennen und verstehen

Chartmuster gibt es wie Sand am Meer. Doch welche sind wichtig, welche so unbedeutend, dass man sie am besten gleich wieder vergisst? Für Investoren und Trader ist es deshalb wichtig, Chartmuster schnell und richtig erkennen und einordnen zu können.

Die Analyse der Vielzahl bekannter Chartmuster stellt deshalb einen zentralen Teil der Methodik der Technischen Analyse dar. Anleger erhalten Handelssignale, deren Qualität über Gewinn oder Verlust eines Trades entscheidet.

Doch funktionieren diese Chartmuster wirklich so, wie sie in den Lehrbüchern beschrieben werden – oder gibt es Gewinner und Versager?

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Anlegen in Hedge-Fonds?

Sie werden gehasst, verachtet, geliebt und gefürchtet. An der Wall Street sind sie die hochgelobten Stars der Branche und bei den Politikern nur gefürchtete Heuschrecken: die Hedge-Fonds.

Doch was sind überhaupt Hedge-Fonds? Was ist dran an den vielen Mythen und Vorurteilen? Markus Sievers ging dieser Frage nach. Er beschäftigte sich mit Volatilität, Korrelation und einer effizienten Portfolio-Struktur.

Er untersuchte verschiedenste Strategien und Techniken und ging der wichtigen Frage nach, ob man unbedingt ein Millionär sein muss, um in Hedge-Fonds investieren zu können oder auch ein normalsterblicher Privatanleger dieses Anlageinstrument sinnvoll nutzen kann.

>>> Hier Tipps für die Anlagepraxis holen … <<<


Der Staatsbankrott kommt!

Retten Sie Ihr Vermögen, solange Sie es noch können!

Die Ereignisse in Griechenland und die Krise in Dubai (2010) waren nur ein Vorgeschmack auf das, was noch folgen wird. Seither geht ein neues Schreckgespenst unter den Regierenden um: die Furcht vor einem Staatsbankrott. Jeden kann es treffen, jeder ist gefährdet, aber keiner weiß, wann es sein wird.

Angesichts dieser düsteren Aussichten drängen sich für jeden Anleger fundamentale Fragen auf: Wie lange wird der US Dollar noch die Leitwährung sein? Wie lange wird es unseren Euro noch geben? Kehrt die Inflation zurück?

Welche Länder sind akut von einem Staatsbankrott bedroht? Ist auch in Deutschland mit einer Währungsreform zu rechnen? Fragen also, die uns alle angehen, Fragen, die jeden interessieren sollten, denn ein Staatsbankrott wird Sie ganz persönlich treffen – garantiert.

>>> Erfahren Sie hier, was Sie wissen müssen und wie Sie richtig reagieren … <<<


Generation Gold

Kann ein Staat nicht wollen kann, dass Sie wirtschaftlich unabhängig werden? Und wenn er es nicht will, was er tut, dies zu verhindern?

Statistiken zeigen, dass in Deutschland die Bürger mehr Zeit für den Kauf eines Autos oder einer Einbauküche aufwenden, als für die Planung ihrer eigenen Altersvorsorge. Sie vertrauen dabei bedingungslos dem Staat. Ein Fehler, der viele schon in naher Zukunft in Armut und Elend stürzen wird.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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