Wie halten wir es mit unseren Banken?

Pleite gehen lassen oder nicht? Das ist eine der entscheidenden Fragen, mit denen sich Europas Politik in diesen Wochen herumschlagen muss. Es wäre schön, wenn es die einzige Frage wäre, die auf eine schnelle Antwort drängt. Ist sie aber nicht. Nicht nur die anstehenden Verhandlungen über die Abwicklung des Brexits belasten. Die Wirtschaft insgesamt schwächelt und da kommt eine neuerliche Bankenkrise zur absoluten Unzeit.

Wie es der Zufall so will, hat sich Europa erst zu Beginn des Jahres eine auf eine neue Linie zur Abwicklung maroder Banken geeinigt. Sie sieht Staatshilfen nur im äußersten Notfall vor. Zunächst sollen die Anteilseigner und Gläubiger zur Kasse gebeten werden. Erst wenn sie ihren Beitrag geleistet haben, soll der Steuerzahler mit dem Problem belastet werden.

Das Leben kann manchmal sehr hart und direkt sein und unangenehme Fragen mit einem Nachdruck stellen, der uns fast zur Verzweiflung bringt. So auch in diesem Fall. Kaum ist die neue Richtlinie juristisch in trockenen Tüchern, zeichnet sich eine Krise am Bankenhorizont ab, die sie sogleich wieder massiv infrage stellt.

Wird trotz neuer Richtlinie wieder gerettet, macht sich die EU als Institution wieder einmal unglaubwürdig. Nicht nur jene, die in Großbritannien im Juni für den Brexit gestimmt haben, werden sich bestätigt fühlen. Auch in anderen Bereichen werden das Image und die Reputation der Gemeinschaft Schaden nehmen.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen

Das viele Geld aus dem Nichts und massiv gesunkenen Zinsen, die zunächst als die Wunderwaffe im Kampf gegen Wirtschaftskrise und Deflation gefeiert wurden, fordern nun Opfer in den eigenen Reihen. Militärs würden an dieser Stelle möglicherweise von ‚friendly fire‘ sprechen, aber egal, aus welchem Rohr die Kugel abgefeuert wurde, wenn sie tödlich ist, ist der entstandene Schaden nicht mehr zu korrigieren.

In ihrem klassischen Kreditgeschäft verdienen viele Banken kein Geld mehr. Das gilt für die kleine Sparkasse auf dem Land ebenso wie für die großen Institute mit weltweiten Niederlassungen. Letztere hatten in der Vergangenheit die Möglichkeit, durch ein erfolgreiches Investmentbanking Lücken an anderen Stellen der Bilanz relativ geräuschlos zu schließen.

Diese Möglichkeit besteht heute nicht mehr. Regulierung und Zeitgeist haben ihren Tribut gefordert. Die Banken müssen heute wesentlich mehr Geld als Sicherheit bereitstellen, um im Investmentbanking weiterhin tätig sein zu können. Zugleich stehen die hohen Gehälter und Boni gesellschaftlich massiv in der Kritik.

Die Konsequenz ist, dass das Investmentbanking des Jahres 2016 nur noch ein Schatten früherer Tage ist. Wo früher Milliarden verdient wurden, sind es heute nur noch Millionen. Auf den ersten Blick scheint es, als sei das Investmentbanking tot und nicht mehr von Belang.

Wiederbelebung des Investmentbankings als Chance?

Auf den zweiten Blick könnte jedoch gerade die aktuelle Krise zu seiner raschen Wiederbelebung führen. Nicht unbedingt in der alten Form und schon gar nicht mit den vielen Skandalen und Exzessen, die wir in der Vergangenheit gesehen haben. Doch gerade weil die Geldnot bei allen Banken so groß ist, könnte hier schon in Kürze eine Tür offengehen, welche die meisten von uns derzeit noch als fest verschlossen betrachten.

Nicht nur Kritiker werden angesichts dieser Aussichten ein flaues Gefühl im Magen bekommen. Auch der normale Bankkunde wird diese Entwicklung sicher nicht mit Jubel und Euphorie begleiten. Doch was sind die Alternativen, wenn die Forderung ist, dass ein Geschäftsmodell gefunden werden muss, dass schnell hohe Gewinne generiert, damit die Banken die Zeitbomben in ihren Bilanzen wirtschaftlich überleben?

Eine Abwicklung der Institute wäre die eine Möglichkeit. Es wäre sicher der sauberste Schnitt, den man machen kann. Aber es wäre auch der schmerzhafteste, denn die Sparguthaben wären in diesem Fall ebenfalls verloren. Es wäre gewiss nicht nur eine Bank abzuwickeln, sondern gleich eine Reihe von Instituten würde in die Insolvenz abgleiten und die Einlagensicherungsfonds wären schnell überfordert.

Würde man die noch halbwegs gesunden Institute dazu auffordern mehr Geld in die Sicherungsfonds einzuzahlen, würde auch deren Gesundheit schnell einem höheren Risiko ausgesetzt werden. Staatshilfen sind auch nicht die Lösung, denn sie widersprechen nicht nur der neuen EU-Bankenrichtlinie, sondern untergraben auch das Vertrauen der Bürger in ihren Staat.

Deutsche Bank schon bald im Münchhausen-Modus?

Politiker wollen wiedergewählt werden. Das erreichen sie entweder dadurch, dass sie im Volk Geschenke verteilen oder, wenn das finanziell nicht möglich ist, zumindest die Schmerzen von ihm fernhalten. Die Politik wird deshalb weder eine erneute Rettung der angeschlagenen Banken durch den Staat noch deren Untergang wollen.

Also muss sie dafür sorgen, dass Banken schaffen, was Baron von Münchhausen geschafft haben will: sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Die Möglichkeiten dazu hat sie, auch ohne die verschärften Regelungen für das Investmentbanking aufzuweichen.

Was den Banken fehlt, ist das nötige Tradingkapital. Dieses können Regierungen und Notenbanken durch günstige Kredite leicht bereitstellen. Dann gilt es „nur“ noch jene Investmentbanker zu finden, die verantwortungsbewusst und gewinnbringend mit dem Geld am Markt agieren.

Dass es sie gibt, dürfte außer Frage stehen. Dass nicht jeder, der sich mal Investmentbanker genannt hat oder immer noch nennt, für diese Aufgabe geeignet ist ebenfalls. Doch wenn – und nur wenn – das Eine zum Anderen kommt und sich auf eine gute Art verbindet, könnte hier der Schlüssel zu einer Lösung zumindest eines Teils der zahlreichen Bankenprobleme liegen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Die Psychologie der Turtle Trader

„Wir werden Trader züchten, genauso wie sie in Singapur Schildkröten züchten.“ Mit dieser Wette, die Trading Guru Richard Dennis gegenüber seinem Freund William Eckhardt aussprach, nahm das größte und geheimste Trading-Experiment seinen Anfang. – Das war vor zirka 25 Jahren.

Ihr Ziel: Normale Menschen zu eingefleischten Tradern zu formen. Curtis Faith, das damals jüngste und erfolgreichste Mitglied der Turtle Trader brach als erster sein Schweigen: „Die Strategien der Turtle Trader“ wurde ein Bestseller.

Jetzt folgt die Fortsetzung dieser spannenden Geschichte. Curtis Faith legt die Psyche der Turtles offen. Endlich werden die Fragen beantwortet, die sich seither viele stellen: wie waren die legendären Turtles konditioniert? Auf welche Signale haben sie geachtet? Wie wurden sie Herr ihrer Trades?

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Traden bis der Ferrari endlich vor der Türe steht

Der New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen ist jung, erfolgreich und von sich selbst überzeugt. Viele in seinem direkten Umfeld würden sogar sagen, zu sehr von sich überzeugt. Jay weiß, dass er mehr kann, viel mehr als man ihm derzeit bei ‚John Saxton Global Trust‘ zutraut. Er will ausbrechen, schnell ausbrechen und endlich zu dem werden, was er als seine wahre Bestimmung ansieht.

Als sich die Möglichkeit ergibt, zu ‚Allington und Sanders‘, einer der besten Adressen der New Yorker Finanzszene, zu wechseln, greift Jay kurz entschlossen zu.

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Die hohe Kunst des Daytradens

Erfolgreiches Day-Trading ist das perfekte Zusammenspiel aus mentaler Fitness und zuverlässiger Analysemethode. Das Autorenduo Steffens und Ewert befasst sich mit den mentalen Voraussetzungen, die ein Day-Trader benötigt.

Die wesentlichen Illusionen, die den persönlichen Börsenerfolg verhindern können, werden im ersten Teil des Buches enttarnt. Dabei entwickelt sich ein neues Bild einer beseelten, lebendigen Börse, die den Zugang zu einer funktionalen Form des intuitiven und erfolgreichen Day-Tradings ermöglicht.

Im zweiten Teil wird dem Leser die Target-Trend-Methode, eine völlig neue charttechnische Analysemethode für Day-Trader und Anleger, vorgestellt. Mit dieser können Trader nicht nur bestimmen, welches Kursziel ein Wertpapier hat, sondern auch, wann dieses Kursziel erreicht werden wird.

Aus chaotischen Chartverläufen entstehen verblüffend regelmäßige Strukturen, mit denen Traden beinahe zum Kinderspiel wird.

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Das 80/20 Prinzip

Der Königsweg zur Effektivität: Etwa 80 Prozent des Gewinns eines Unternehmens entstehen durch 20 Prozent der Produkte. 80 Prozent des Umsatzes erzielt ein Vertrieb durch Geschäfte mit 20 Prozent seiner Kunden.

Es gibt kaum eine Regel, die eine so umfassende Gültigkeit hat wie das 80/20-Prinzip. Es besagt, dass 80 Prozent des Erfolgs auf 20 Prozent der eingesetzten Mittel zurückgehen, und das trifft selbst auf außerwirtschaftliche Bereiche zu.

Richard Koch zeigt, dass das 80/20-Prinzip auf alle Bereiche des Geschäftslebens anwendbar ist und erklärt, wie das Prinzip die unternehmerische Effizienz um ein Vielfaches steigern kann.

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Das geniale Gedächtnis

Unser Gedächtnis ist weniger zuverlässig als wir uns das wünschen, manchmal lässt es uns auch im Stich. Je älter wir werden, umso mehr. Dabei zeigt die neuste Forschung: Sich alles merken zu können, ist gar nicht so wichtig. Das Gedächtnis ist nämlich viel mehr als bloß ein Speicher für Erinnerungen. Es erweist sich als höchst aktives Zukunftsorgan. Seine radikal auf das Kommende ausgerichtete Funktionsweise bestimmt, was wir uns merken, wie wir lernen und wer wir sind.

>>> Wie das Gehirn aus der Vergangenheit unsere Zukunft macht … <<<


Zwischen zwei Leben

Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle im Frühsommer 2014, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist.

>>> Ein beeindruckendes Plädoyer für das Leben … <<<


Ich war ein Salafist

Er begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka, war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau: Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen.

>>> Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt … <<<


Beruf(ung) Trader

Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen.

Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen.

>>> Schritt für Schritt zum erfolgreichen Börsenhändler … <<<


Terrorismus und Wirtschaft

Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA zählt der internationale Terrorismus zu den beherrschenden Themen in den Medien und dominiert seither die internationale Politik. Die öffentliche Darstellung und Wahrnehmung von Terrorismus konzentriert sich naturgemäß auf die Anschläge, die Opfer und die Trauer der betroffenen Angehörigen.

Durch die Internationalisierung des Terrorismus auf der einen Seite und die Globalisierung der Weltwirtschaft auf der anderen Seite ergeben sich jedoch auch ökonomische Fragestellungen, die zunehmend Aufmerksamkeit finden: Welche direkten und indirekten Folgen hat die terroristische Bedrohung für die Wirtschaft? Von welchen Faktoren hängt die ökonomische Wirkung eines Terroranschlages ab? Und können das Krisenmanagement bzw. die populären Anti-Terrormaßnahmen die negativen Auswirkungen zielführend bekämpfen?

>>> Ein Leitfaden für Manager und Führungskräfte in der Wirtschaft … <<<


Deutschlands Krieg in der Luft im 1. Weltkrieg

Deutschlands Krieg in der Luft – ein Rückblick auf die Entwicklung und die Leistungen der Heeres-Luftstreitkräfte im 1. Weltkrieg von Ernst von Hoeppner. Nachdruck der Originalauflage von 1921.

>>> Zum Nachdruck der Originalauflage von 1921 … <<<


Der eigene Naturkeller: Die natürlich kühle Lagerung von Obst und Gemüse

Wir haben es beinahe vergessen, wie wir die von Natur aus kühle und stabile Temperatur der Erde für die Lagerung von Obst und Gemüse nutzen können. Die hier dargestellte Gemüselagerung in einem Keller mit Naturkühlung ist eine kostenfreie, problemlose, technisch einfache und energiesparende Art und Weise, die Ernte das ganze Jahr über frisch zu halten.

In Zeiten, in denen es noch keinen Kühlschrank und keine tägliche Belieferung von Discounterregalen gab, war so ein Naturkeller tatsächlich eine überlebensnotwendige Einrichtung. Und heute gewinnt diese Idee eine neue Aktualität.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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