Gold: Der Kampf um die Deutungshoheit geht weiter

Vertrauen ist etwas sehr Flüchtiges. Es baut sich nur langsam auf, ist aber schnell zerstört. Manchmal reicht nur ein einziger Satz oder eine einzige Nacht. Um diesen wichtigen Zusammenhang weiß jeder. Selbst kleine Kinder lernen misstrauisch zu werden, wenn sie erkennen, dass ihr Vertrauen wiederholt missbraucht wurde.

In Geldfragen verdrängen wir diese Lebensweisheit jedoch leicht. Wir begnügen uns mit unserer gestrigen Erfahrung und übertragen diese unreflektiert auf die Gegenwart und die Zukunft. Auf diese Art nehmen wir eine Menge psychischen Druck aus unserem Alltag.

Nicht immer alles und jeden kritisch hinterfragen zu müssen entlastet. Es öffnet aber auch die Türen für einige Gefahren, vor denen wir zumindest eines tun sollten: unsere Augen nicht verschließen, denn ein zu unkritisches Verhalten lädt zu Diebstahl und Betrug geradezu ein.

Wer Dinge und Aussagen immer unkritisch annimmt, benötigt im Grunde eine Umwelt, die ausschließlich aus ehrlichen, ehrenhaften Mitmenschen besteht. Dieses Paradies gibt es leider nicht. Selbst der kleinste Besitz hat schon immer Neid hervorgerufen und nicht jeder war in der Lage, diesen Neid zu kontrollieren und auszuhalten.

Nachlässigkeit begünstigt Diebe

Es gibt viele Wege unbemerkt in das Haus eines Fremden einzudringen. Das weit geöffnete Fenster im Erdgeschoss ist sicherlich einer der einfachsten Wege und wir dürfen annehmen, dass er auch gegangen wird, wenn er so einladend offensteht. Mit unserem Geld verhält es sich ähnlich. Wenn wir nicht auf es aufpassen, ist es schneller weg als wir es uns träumen lassen.

Wer einmal ungebetene Gäste im Haus hatte, wird anschließend gewiss sorgfältiger auf Fenster und Türen achten, bevor er das Haus verlässt oder sich schlafen legt und auch die Nachbarn werden es vermutlich ähnlich halten. Es ist dieser Effekt des Aufwachens, der beim Gelddiebstahl noch aussteht.

Noch merken die meisten Geldbenutzer nicht, wie schamlos man mit ihrem Vertrauen spielt und wie einfach man ihnen ihr Geld nimmt, indem man es kontinuierlich durch neues Geld und neue Schulden entwertet. Nur weil nominal anscheinend nichts verloren geht, gibt es noch keinen massiven Aufschrei.

Die negativen Zinsen könnten daran prinzipiell durchaus etwas ändern, doch solange ihre Auswirkungen noch nicht massiv spürbar sind, wird sich auch das Aufbegehren gegen sie in Grenzen halten. Nun ist es aber so, dass sich schon Widerstand regt. Er ist zwar noch nicht zu einer breiten Volksbewegung angewachsen, doch er ist vorhanden und er ist spürbar.

Wenn das Normale nicht mehr normal ist

Wer vom gegenwärtigen Finanzsystem profitiert, wird versuchen, es nach Möglichkeit zu bewahren. Gekämpft wird dabei mit harten Bandagen und nicht immer mit lauteren Mitteln. Eine beliebte Form den Gegner zu schwächen ist, ihn in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.

Politisch Andersdenkenden stülpt man in diesen Tagen sehr gerne das Gewand des Rassisten über und auch bei den Alternativen zu unserem Papiergeld wird man nicht müde, ihre negativen Eigenschaften zu betonen. Beim Gold wird dann immer wieder gerne darauf verwiesen, dass es für den Gebrauch zu schwer und zu unhandlich sei und es außerdem nur auf sehr schmutzigen Wegen ans Tageslicht gekommen ist.

Wenn das alles nicht hilft, kommt früher oder später das Totschlagargument, dass man Gold nicht essen könne, zum Einsatz. Weil das stimmt, nickt die denkfaule Masse und fragt sich nicht wie denn die Geldscheine, Aktien, Immobilien und Staatsanleihen geschmeckt haben, als man das letzte Mal herzhaft in sie hineingebissen hat.

Gold und Silber sind die natürlichen Fluchtwege bei Forderungsausfällen. Man kann sie nicht essen und trinken. Das ist wahr. Aber man ist als Goldanleger auch niemandem etwas schuldig und der Wert einer Münze oder eines Barrens ist nie von der Leistung eines anderen abhängig.

Die Stunde der Forderungsausfälle kommt näher

Papiergeld generiert seinen Wert aus dem Erfahrungswissen, dass es an anderer Stelle als Gegenleistung und damit als werthaltig akzeptiert wird. Man akzeptiert es, weil man davon ausgeht, dass dieser Zusammenhang auch in Zukunft noch gelten wird. Wird dieser Zusammenhang in einer Krise aufgebrochen, ist es um die Akzeptanz unseres modernen Geldes schnell geschehen.

Die Jahre der Finanzkrise haben gezeigt, wie schnell aus Vertrauen Misstrauen werden kann. Am Ende zählten im Handel zwischen den Banken nur noch die harten Werte. Konnten diese nicht erbracht oder angeboten werden, verzichtete man an vielen Stellen lieber auf das Geschäft.

Der damals deutlich spürbare Vertrauensverlust hat sich nicht bis in die alltäglichen Lebensprozesse hinein fortgesetzt. Das hat das Papiergeldsystem zunächst gerettet. In der nächsten Krise könnte dieser Schritt vollzogen werden. Das wissen auch die Bewahrer des Papiergeldsystems und sie wissen auch, das Forderungsausfälle Gold und Silber nicht unattraktiv werden lassen, sondern nur begehrenswerter machen.

Auch aus diesem Grund wird immer wieder gerne verbal oder mit überraschenden Preisrückgängen auf die Edelmetalle eingedroschen. Lassen Sie sich davon nicht beirren. Man kann mit Gold weder Glück noch Gesundheit kaufen. Aber die eigene finanzielle Freiheit mit ihm bewahren kann man sehr wohl.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Dabei geht es auch ganz anders: Ein Ideen-Kunstwerk schaffen und das eigene Unternehmen aus vorhandenen und für jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen. Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen.

Nur ein schöner Traum? Keineswegs. Wer heute erfolgreich gründen will, muss sogar so vorgehen. Günter Faltin zeigt an vielen Beispielen, wie jeder ganz praktisch an eigenen Ideen arbeiten kann, sie wie ein Puzzle kombiniert und daraus etwas Neues schafft – das eigene Unternehmen.

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Der Winsider – II. Duell der Giganten

Der ehrgeizige und bislang sehr erfolgreiche New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen steht unvermittelt mit dem Rücken zur Wand. Eine Kleinigkeit hatte er übersehen, einen winzigen Punkt nicht bedacht und nun strafte die Wall Street ihn mit all ihrer Macht. Der Börsengang von ‚Johnson Biotechnology and Pharmaceuticals‘, der Jay finanziell neue Dimensionen erschließen sollte, hatte sich zu einer Katastrophe entwickelt.

Ausgerechnet am Tag des Börsengangs hatte der bekannte Risikokapitalgeber Larry Goldsmith ‚JBP‘ mit einer millionenschweren Klage überzogen. Die Konsequenzen für Jay waren dramatisch …

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Selbst denken

Wie ist uns eigentlich die Zukunft abhandengekommen? Was war noch mal die Frage, auf die Fortschritt und Wachstum eine Antwort sein sollten? Und: Wie kann aus der Zukunft wieder ein Versprechen werden statt einer Bedrohung? Harald Welzers gibt Antworten auf diese Fragen. Er lotet die Abgründe des erdrückenden Konsumwahns und politischen Illusionstheaters aus und zeigt, wie viele konkrete und attraktive Möglichkeiten zum widerständigen und guten Leben es gibt. Die ersten Schritte sind ganz einfach: sich endlich wieder ernst nehmen, selbst denken, selbst handeln.

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Die Denkfabriken

Nach Auffassung der Elite ist die allgemeine Bevölkerung einfach zu dumm, als dass man sie die Inhalte der Politik bestimmen lassen dürfte. So schrieb der Erfinder der Public-Relations, Edward Bernays, übrigens ein Neffe Sigmund Freuds, bereits 1928: »Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Lebensgewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in demokratischen Gesellschaften. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wirklich herrschende Macht unseres Landes ist.«

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Auch die sicheren Häfen sind in Gefahr

Auch nach der Finanz- und Immobilienkrise scheint es kaum mehr sichere Häfen für das gesparte Geld zu geben. Viele Deutsche nehmen Zuflucht in Wohnimmobilien, Lebensversicherungen und Bankguthaben. Doch die demografische Entwicklung stellt genau diese Anlagen als sichere Häfen infrage. Es sei denn, Sie verstehen und berücksichtigen den Zusammenhang zwischen Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung.

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Kleine Psychologie des Alltäglichen

Wie schaffe ich es, im richtigen Moment Nein zu sagen? Warum benötige ich für ein Vorhaben immer mehr Zeit, als ich anfangs geschätzt habe? Macht das Sehen von Gewalt gewalttätig? Sind Kinderkrippen schädlich? Kann ich mich bei Kaufentscheidungen auf mein Gefühl verlassen? Kommt mit dem Alter auch die Weisheit?

Mit ein wenig Psychologie lassen sich diese und viele andere Fragen beantworten, die uns das Leben jeden Tag stellt. Zumal wenn sie so vergnüglich und praktisch daherkommt wie in diesem Buch, hilft sie uns dabei, das Leben besser zu verstehen und im Alltag besser zu handeln.

>>> 77 Lektionen, das Leben besser zu verstehen … <<<


Kaputtalismus

Nicht erst seit dem griechischen Schuldenskandal stellen sich Ökonomen weltweit die Frage: Wie konnte der westliche Kapitalismus in eine so schwere Krise geraten? Die gegenwärtige Lage ist durch drei wesentliche Faktoren gekennzeichnet: Explodierende Verschuldung, niedrige Wachstumsraten und gravierender Anstieg von Ungleichheit. Ist die kapitalistische Weltordnung am Ende? Welche Alternativen gibt es? Robert Misik gibt erhellende Antworten auf diese Fragen.

>>> Wird der Kapitalismus sterben und würde uns das glücklich machen? <<<


Perfekte Krisenvorsorge

Wir leben in einer Zeit der großen Krisen. Die Weltwirtschaft schwächelt, das Vertrauen in die Finanzwelt ist erschüttert, die Ersparnisse sind nicht mehr sicher, der Arbeitsmarkt verschlechtert sich zusehends. Trotzdem verlassen sich die meisten von uns arglos auf andere. Doch Vorsicht: Wer sich nur auf andere verlässt, ist im Krisenfall selbst verlassen.

>>> Heute schon an morgen denken … <<<


Die Target Falle

Im Januar 2002 wurden die neuen Euroscheine mit großen Hoffnungen verteilt – heute, nur zehn Jahre später, steckt das Europrojekt in einer tiefen Krise: Was als europäisches Friedensprojekt begann, hat zu Streit und Unwillen geführt, der nur durch den tiefen Griff in das Sparkonto der Deutschen im Zaum gehalten wird.

Manche Euroländer haben über ihre Verhältnisse gelebt, hohe Außenschulden aufgebaut und stehen heute am Rand der Staatspleite. Doch ihre Notenbanken bedienen sich einfach der Notenpresse, um die Finanzprobleme der Wirtschaft zu lösen. Mit Billigung der EZB ziehen sie die Ersparnisse der solideren Länder aus dem Kassenautomaten, den sie mit dem Beitritt zum Euro bei sich aufstellen durften. Um sie davon abzuhalten, bleibt nichts anderes übrig, als ihnen nun auch noch Geld über die offiziellen Rettungsschirme zuzuleiten. Nicht nur Deutschland sitzt in der Falle.

Wenn das Europrojekt eine Zukunft haben soll, müssen wieder härtere Budgetbeschränkungen eingeführt werden, und den Ländern, die damit nicht zurechtkommen, muss die Möglichkeit gewährt werden, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch einen temporären Austritt wiederherzustellen.

>>> Hans-Werner Sinn meldet sich mit einer umfassenden Analyse zu Wort … <<<


Erfolg lacht

Humor ist mehr als Entertainment, Humor ist eine Lebenseinstellung und eine Strategie, um das eigene Leben glücklicher und erfolgreicher zu gestalten. Erfahren, Sie, wie Humor die Reaktionen Ihrer Familie, Freunde, Kollegen und Kunden auf Sie positiv verändert und wie Humor die Kommunikation und Kultur ganzer Unternehmen verändern kann.

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Anatomie der Bärenmärkte

In Bärenmärkten fallen die Kurse an den Märkten dramatisch. Vier solcher Bärenmärkte gab es an den US-Börsen bereits, und zwar 1921,1932,1949 und 1982. Doch wann ist der Einstieg in einen Markt attraktiver als zum Ende eines Bärenmarktes?

>>> Was wir aus der Anatomie der Bärenmärkte lernen können … <<<


Yes! Andere überzeugen

«Yes!» zeigt Ihnen, wie Sie mit kleinen Veränderungen in Ihrer Überzeugungsstrategie Ihren Erfolg dramatisch steigern können. 50 kurze, leicht verständliche und ganz und gar praxisorientierte Kapitel zeigen, wie sich die Ergebnisse der psychologischen Forschung ohne große Kosten gewinnbringend im Wirtschaftsleben umsetzen lassen.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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