Große und kleine Gauner spielen mit unserem Vertrauen

Hand aufs Herz: Welchen Personen vertrauen Sie noch uneingeschränkt? Und welche Institutionen halten sie noch für vertrauenswürdig und korrekt? Vermutlich sind es nicht mehr so viele wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und in vielen Antworten werden die Gewerkschaften, die Manager der großen Unternehmen, die Kirchen, die Banken, aber auch Polizei und Justiz leider nicht mehr vorkommen.

Politik und Medien hatten schon immer eine eingeschränkte Glaubwürdigkeit. Doch wenn heute sogar Polizeiberichte angezweifelt werden müssen, weil Einbrüche und Diebstähle verharmlost und von Ausländern begangene Straftaten aus Gründen der politischen Korrektheit in der Statistik nicht mehr als solche benannt werden dürfen, dann sind wir weit gekommen. Zu weit, wenn Sie mich fragen.

Wir beschreiben nicht mehr die Welt, so wie sie ist, mit all ihren Vorzügen und Nachteilen, sondern erfreuen uns an einem Trugbild, das die Welt, wie wir sie gerne hätten, widerspiegelt, aber mit der vorgefundenen Realität an vielen Stellen nicht mehr viel zu tun hat.

Tagträumer und Realitätsverweigerer, die nur in ihrer eigenen Welt leben und alles, was ihnen nicht in den Kram passt, einfach ausblenden, wurden schon immer kritisch beäugt und selten für voll genommen. Man schüttelte einfach den Kopf und störte sich nicht sonderlich an ihren seltsamen Äußerungen und Meinungen.

Gelebte Realitätsverleugnung

Was für einzelne Personen größtenteils immer noch gilt, ist auf gesellschaftlicher Ebene längst überholt. Hier erfreuen wir uns landauf, landab an Potemkinschen Dörfern und bewundern die Kleider eines nackten Kaisers in höchsten Tönen. Für eine gewisse Zeit kann sich eine Gesellschaft auf diese Weise hervorragend über die tatsächliche Lage hinwegtäuschen.

Mit einer geschickten Propaganda ist es auch den Mächtigen möglich, das Volk bei der Stange zu halten und es über die tatsächliche Lage weitgehend im Unklaren zu lassen. Man braucht an dieser Stelle nur an einen Joseph Goebbels zu erinnern. Menschlich und charakterlich bestimmt kein Vorbild, aber eines muss man ihm lassen: Auf dem Propagandaklavier konnte er hervorragend spielen.

Seine größten Erfolge errang er ausgerechnet in der Zeit, in der die Nachrichten von der Front immer schlechter und die Situation immer auswegloser wurde. Niederlagen, wie jene in Stalingrad, wurden zu Heldensagen umgeschrieben und im Winter 1944/1945 mit den alliierten Truppen an den Reichsgrenzen wurde immer noch von Wunderwaffen und neuen Offensiven gefaselt.

Viele Menschen haben ihm geglaubt. Sie glaubten ihm und der von ihm initiierten Propaganda nicht nur, weil er als Propagandist gut war. Ein Teil der Gefolgschaft geht sicher auch darauf zurück, dass es in Zeiten der Krise psychologisch leichter ist, sich einem schönen Zerrbild zuzuwenden, als der trüben Wirklichkeit.

Am Ende eines jeden Traums steht das Aufwachen

Den schmerzhaften Prozess des Aufwachens kann man so für eine gewisse Zeit hinauszögern. Verhindern kann man ihn nicht. Er findet später statt, möglicherweise sogar sehr viel später, aber umgangen werden kann er nicht. Am Ende wird immer ein Preis zu zahlen sein und der fällt erfahrungsgemäß umso höher aus, je länger man sich dem schönen Schein hingegeben und die Realität ausgeblendet hat.

Die Flüchtlinge, die uns im vergangenen Jahr noch als Bereicherung verkauft wurden, müssen über Nacht total verarmt sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich eine Bundesregierung dazu genötigt sieht, hartnäckig zu schweigen, wenn türkische Soldaten mit deutscher Waffentechnik im Gepäck neuerdings jenseits der syrischen Grenze Jagd auf nach Freiheit und Selbstbestimmung drängende Kurden machen.

Allzu laute Kritik, das hat man aus der Armenien-Resolution des Bundestags gelernt, könnte den türkischen Präsidenten Recep Erdogan so sehr erzürnen, dass er uns wieder, die inzwischen unbeliebten Flüchtlinge in großer Zahl vorbeischickt. Oder anders formuliert: Wer sich einmal an den Teufel bindet, hat später Schwierigkeiten, sich von ihm wieder zu lösen.

In unserem Finanzsystem ist die Lage ähnlich. Hier geht es nicht um Flüchtlinge und auch Recep Erdogan hat auf diesem Feld herzlich wenig zu bestellen, aber die Fallen und Mechanismen sind die gleichen. Einmal ordentlich verrannt ist der Rückweg schnell verbaut. Ohne echte Rückzugsmöglichkeit stehen wir aber oftmals auf verlorenem Posten.

Die Stunde der Abwicklung rückt näher

Für unser Finanzsystem gilt diese Aussage ebenso wie für viele andere Bereiche aus Politik und Gesellschaft. Die Maßnahmen der westlichen Notenbanken werden immer verzweifelter, und obwohl die eingesetzten Geldmengen immer größer werden, zeigen sich von Jahr zu Jahr bescheidenere Ergebnisse.

Der nüchterne Befund zeigt uns, dass die Wirkung der Maßnahmen nachlässt und die Kraft der Zentralbanken schwindet. Einreden will man uns jedoch, dass das Arsenal der Notenbanken noch lange nicht erschöpft ist und der Einsatz der ultimativen Waffe ‚Helikoptergeld‘ ja immer noch aussteht.

Ein wenig erinnert dies an Joseph Goebbels und seine Durchhalteparolen aus dem Januar 1945. Auch damals wurde von Wunderwaffen geträumt und von unmittelbar bevorstehenden neuen Offensiven berichtet. Das Ende ist hinreichend bekannt. Das Ende wird auch dieses Mal ein schreckliches sein und mit einer Desillusionierung weiter Teile der Gesellschaft einhergehen.

Nach der Desillusionierung ist das Vertrauen zerstört und ohne Vertrauen der Bürger fällt auch unser modernes Papiergeld wie ein Kartenhaus kraftlos in sich zusammen. Unsere Notenbanker werden dann den Weg gehen, den die Vertreter vieler anderer einst glaubwürdiger Institutionen und Organisationen vorangeschritten sind.

Die Suche nach den bleibenden Werten hat längst begonnen

Man wird ihnen nicht mehr glauben und ihre Worte ignorieren. Erinnern wird man sich an jene Dinge und Personen, deren Glaubwürdigkeit nicht erschüttert wurde. Das sind vermutlich nicht mehr allzu viele. Dafür heben sie sich umso strahlender vom dunklen Hintergrund ab. Spätestens dann wird in der Finanzwelt die Stunde von Gold und Silber gekommen sein.

Wer als Anleger dieses Szenario kommen sieht und den Mut aufbringt, sich mit seinen Anlageentscheidungen auch einmal bewusst gegen den Mainstream zu stellen, der greift immer dann gerne und beherzt zu, wenn die Edelmetalle an den Märkten mal wieder verprügelt werden müssen, damit das Pfeifen des Papiergelds aus dem letzten Loch nicht allzu deutlich vernehmbar ist.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Erfolg beginnt im Kopf

Wer nicht an Erfolg glaubt, wird keinen Erfolg haben! Denn Erfolg entsteht nicht zufällig, sondern beginnt immer im Kopf! Dabei ist die innere Einstellung wichtiger als das naturgegebene Talent. Wer wüsste das besser als Denis Waitley, der Olympiateilnehmer, Football-Spieler, NASA-Astronauten, Unternehmenslenker und Kampfpiloten coacht und zu wahren Spitzenleistungen führt.

Er weiß, welche Geisteshaltung wahre Sieger brauchen, weil er viel Zeit mit ihnen verbringt. Es ist eine Tatsache: Sie können sich dieselbe Geisteshaltung wie ein Sieger aneignen, damit Sie Ihre Ziele erreichen, Hindernisse überwinden und ein erfolgreiches Leben nach Ihren Vorstellungen führen können. Denn im Leben gewinnen nur diejenigen, die an sich glauben und die sich stets mit Leidenschaft für Ihre Ziele einsetzen.

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Hermann Zickert – Der deutsche Börsenpionier

Den Hauptdarsteller dieses Buches gilt es wieder neu zu entdecken: Hermann Zickert, wurde 1885 in Eisleben geboren. Nach dem Studium und einigen Jahren beruflicher Tätigkeit in Berlin emigrierte er im Jahr 1931 nach Liechtenstein. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 1954.

Im Mittelpunkt dieser Publikation stehen Hermann Zickerts Pioniertaten im Bereich der Finanzanalyse. Schon 1923 gründete er den ersten deutschen Investmentverein, 1926 entwickelte er ein eigenes Aktienanalysemodell und 1934 gab er den wahrscheinlich ersten Börsenführer in Deutschland heraus.

Einen Namen in Fachkreisen machte er sich zudem mit zahlreichen Publikationen über die Kunst der Geldanlage. Trotz seiner wichtigen Pioniertaten geriet Hermann Zickert zunehmend in Vergessenheit. Zu Unrecht.

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Aufbruch – unser Energiesystem im Wandel

Die Welt steht am Beginn eines epochalen Wandels – dem Übergang zur postfossilen Gesellschaft. Dieser ist bereits im Gang. Was bedeutet dies für Investoren, die sich auch in Zukunft im Energiesektor engagieren wollen?

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Die Mandelmanns sind Selbstversorger in Vollzeit. Auf ihren Tisch kommt nahezu nichts, was nicht von ihnen produziert worden ist. Fleisch, Gemüse, Obst, Honig, sogar der Tisch. Die Familie stellt alles auf ihrem eigenen Hof in Südschweden her. Damit haben sie etwas geschafft, wovon die meisten Menschen nur träumen: sie leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich.

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Die Familie und ihr Unternehmen in Österreich: Strategie, Kontrolle, Nachfolge, Vermögenssicherung

Österreich verfügt nicht nur politisch und kulturell über eine lange Tradition, sondern auch mit Blick auf seine Industrie, seine Unternehmen und seine Marken. Mit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in der Donaumonarchie verschiedene Unternehmen, die nach wie vor eine wichtige Rolle spielen.

Die Unternehmensstrukturen Österreichs werden bis heute in sehr starkem Maße von Familienunternehmen getragen, die sich durch kurze Entscheidungswege und eine starke Identität auszeichnen.

Welche Fertigkeiten notwendig sind, um auch abseits der unmittelbaren unternehmerischen Inhalte Wettbewerbsfähigkeit und Nachfolge sichern, beschreibt das Buch mit praktischen Beispielen.

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Persönlichkeit im Wirtschaftskontext

Die Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften im berufsbezogenen Kontext erfolgt zumeist im Rahmen der beruflichen Eignungsdiagnostik, z.B. in der Personalauswahl und -entwicklung.

Das Buch richtet sich an Personalmanager, Personalentwickler, Praktiker sowie Unternehmen und Laien, die an einem fundierten persönlichkeitsdiagnostischen Ansatz interessiert sind.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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