Globalisierung am Scheideweg

Die Globalisierung ist ein zweischneidiges Schwert. Sie hat vor allem in Afrika und Asien Millionen aus der Armut befreit, sie hat aber auch viele zurückgelassen. Die in alle Welt verschifften Container haben nicht nur die modernsten Produkte bis in den letzten Winkel der Erde gebracht. Auch biologische Schädlinge reisten unbeabsichtigt mit und gefährden nun Ökosysteme, in denen sie bislang unbekannt waren.

Heute steht die Welt unzweifelhaft vor der Aufgabe, die positiven Aspekte eines regen Welthandels zu bewahren und gleichzeitig die negativen Auswirkungen möglichst klein zu halten. Die Aufgabe ist gewiss nicht leicht, und wenn es eines nicht gibt, dann ist es eine einfache Lösung für dieses Problem.

Mit einer simplen Stellungnahme für oder gegen die Globalisierung ist es also nicht getan. Weder ein unreflektiertes ‚Weiter so‘ noch die kategorische Ablehnung aus populistischen Motiven bringt uns weiter. Es verwundert daher nicht, dass die Anfang des Monats im chinesischen Hangzhou versammelten Staats- und Regierungschefs der G20-Länder Mühe hatten, sich auf eine gemeinsame Linie zu verständigen.

Das Wachstum ist auch in den bislang stark gewachsenen Schwellenländern rückläufig und die Probleme im Inland nehmen für beinahe jede Regierung zu. Deutschland war bislang noch fein raus und nur wenig betroffen. Doch der Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigte pünktlich zum Gipfel, dass sich die Dinge auch hierzulande ändern.

Wie offen sollen die Türen bleiben?

Diese Frage stellt sich nicht nur vor dem Hintergrund der weltweiten Flüchtlingskrise. Auch das Gespenst des Protektionismus klopft wieder deutlich vernehmbar an unsere Türen. Es ist der vermeintlich einfachste Weg, die eigene Wirtschaft zu schützen. Er bringt kurzfristig eine gewisse Entspannung und schützt die im Land aufgebauten Produktionsstätten.

Wirklich rentabel werden sie dadurch, dass bessere und billigere ausländische Produkte durch Zölle und Handelsrestriktionen vom inländischen Markt ferngehalten werden, jedoch nicht. Im Gegenteil: Der Reformdruck wird abgeschwächt und die Bereitschaft notwendige aber unangenehme Änderungen vorzunehmen wird geringer.

Bei seiner Abschlussrede in Hangzhou umriss Chinas Präsident Xi Jinping das große Dilemma, vor dem alle stehen. Man sei sich darin einig, dem Protektionismus zu widerstehen. Gleichzeitig wird ein stärkeres Wachstum benötigt, denn die in den vergangenen 15 Jahren aufgebauten Kapazitäten sind momentan nicht ausgelastet. Es droht der Verlust von vielen Arbeitsplätzen, was die Zahl der von der Globalisierung abgehängten und enttäuschten Menschen weiter steigen lässt.

Mit seiner Forderung, sich im Hinblick auf das angestrebte Wachstum nicht nur auf die Finanz- und Geldpolitik zu verlassen, übte Xi Jinping deutliche Kritik am Westen. Wobei diese Kritik auch eine gewisse Selbstkritik beinhaltet, denn auch die Peoples Bank of China ist bemüht, mit einer lockeren Geldpolitik die Wirtschaft im Reich der Mitte auf Kurs zu halten.

Innovationen und Abbau von Überkapazitäten

Es wird zunehmend deutlich, dass das viele billige Geld an vielen Stellen Wachstum durch Innovationen nicht nur nicht fördert, sondern sogar aktiv verhindert. An dieser Stelle wirkt das lockere Notenbankgeld ähnlich wie protektionistische Maßnahmen. Beide ermöglichen, schmerzhafte Anpassungsschritte noch etwas hinauszuschieben.

Geredet wurde in Hangzhou und auf anderen Konferenzen inzwischen genug. Nun müssen die entsprechenden Taten folgen, am besten schnell. Bleiben sie aus, wird die doppelte Bedrohung aus Protektionismus und Populismus für die Globalisierung zu einer unkalkulierbaren Gefahr.

China hat angekündigt, bis zum Jahr 2020 seine Kapazitäten im Stahlsektor um 100 bis 150 Millionen Tonnen zu reduzieren. Auch die Überkapazitäten im Kohlesektor sollten zurückgefahren werden, hat Präsident Xi Jinping seinen ausländischen Gästen in Hangzhou versprochen. Der Schritt ist dringend notwendig, denn im vergangenen Jahr hat China 103 Millionen Tonnen Stahl exportiert. Das entspricht einem Anteil von 12,8 Prozent der inländischen Produktion.

Weltweit wird der massive chinesische Stahlexport sehr kritisch gesehen. Das Land wird beschuldigt, durch inländische Stahlsubventionen weltweit immer mehr Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen provoziert zu haben. Im vergangenen Jahr wurden 37 derartige Verfahren gegen chinesische Stahlproduzenten eingeleitet.

Selbstbeschränkung oder Fremdbeschränkung

China bestreitet den Vorwurf des Dumpings und der unerlaubten Subvention natürlich. Ob zu recht oder nicht, ist an dieser Stelle gar nicht entscheidend. Einig waren sich die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten in Hangzhou, dass die Überkapazitäten im Stahlsektor ein globales Problem sind.

Protektionistischen Maßnahmen will man nicht. Also müssen sich nicht nur im Kohle- und Stahlsektor die großen Exporteure selbst beschneiden, wollen sie verhindern, dass die anderen sie beschneiden. Es geht an dieser Stelle nicht nur um die eigene Glaubwürdigkeit. Auf dem Spiel stehen der offene Welthandel und das politische Überleben der jeweiligen Regierungen in den betroffenen Ländern.

Xi Jinping und die in Beijing regierenden Kommunisten der KPC wollen ihre Macht weder dadurch verlieren, dass arbeitslose Stahlkocher im eigenen Land Unruhen und Aufstände anzetteln, noch dadurch, dass in Europa oder den USA durch den Druck der Straße Populisten an die Macht gelangen und mit Strafzöllen und Sanktionen den protektionistischen Werkzeugkasten wieder öffnen.

In den kommenden Jahren steht nicht wenig auf dem Spiel und der Druck auf Regierungen und Notenbanken steigt. Die Zeit drängt und schon bald könnte sich rächen, dass man die Jahre nach der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht stärker genutzt hat, um echte Strukturreformen auf den Weg zu bringen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Traden bis der Ferrari endlich vor der Türe steht

Der New Yorker Investmentbanker Jay Thompsen ist jung, erfolgreich und von sich selbst überzeugt. Viele in seinem direkten Umfeld würden sogar sagen, zu sehr von sich überzeugt. Jay weiß, dass er mehr kann, viel mehr als man ihm derzeit bei ‚John Saxton Global Trust‘ zutraut. Er will ausbrechen, schnell ausbrechen und endlich zu dem werden, was er als seine wahre Bestimmung ansieht.

Als sich die Möglichkeit ergibt, zu ‚Allington und Sanders‘, einer der besten Adressen der New Yorker Finanzszene, zu wechseln, greift Jay kurz entschlossen zu.

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Die hohe Kunst des Daytradens

Erfolgreiches Day-Trading ist das perfekte Zusammenspiel aus mentaler Fitness und zuverlässiger Analysemethode. Das Autorenduo Steffens und Ewert befasst sich mit den mentalen Voraussetzungen, die ein Day-Trader benötigt.

Die wesentlichen Illusionen, die den persönlichen Börsenerfolg verhindern können, werden im ersten Teil des Buches enttarnt. Dabei entwickelt sich ein neues Bild einer beseelten, lebendigen Börse, die den Zugang zu einer funktionalen Form des intuitiven und erfolgreichen Day-Tradings ermöglicht.

Im zweiten Teil wird dem Leser die Target-Trend-Methode, eine völlig neue charttechnische Analysemethode für Day-Trader und Anleger, vorgestellt. Mit dieser können Trader nicht nur bestimmen, welches Kursziel ein Wertpapier hat, sondern auch, wann dieses Kursziel erreicht werden wird.

Aus chaotischen Chartverläufen entstehen verblüffend regelmäßige Strukturen, mit denen Traden beinahe zum Kinderspiel wird.

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Das 80/20 Prinzip

Der Königsweg zur Effektivität: Etwa 80 Prozent des Gewinns eines Unternehmens entstehen durch 20 Prozent der Produkte. 80 Prozent des Umsatzes erzielt ein Vertrieb durch Geschäfte mit 20 Prozent seiner Kunden.

Es gibt kaum eine Regel, die eine so umfassende Gültigkeit hat wie das 80/20-Prinzip. Es besagt, dass 80 Prozent des Erfolgs auf 20 Prozent der eingesetzten Mittel zurückgehen, und das trifft selbst auf außerwirtschaftliche Bereiche zu.

Richard Koch zeigt, dass das 80/20-Prinzip auf alle Bereiche des Geschäftslebens anwendbar ist und erklärt, wie das Prinzip die unternehmerische Effizienz um ein Vielfaches steigern kann.

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Das geniale Gedächtnis

Unser Gedächtnis ist weniger zuverlässig als wir uns das wünschen, manchmal lässt es uns auch im Stich. Je älter wir werden, umso mehr. Dabei zeigt die neuste Forschung: Sich alles merken zu können, ist gar nicht so wichtig. Das Gedächtnis ist nämlich viel mehr als bloß ein Speicher für Erinnerungen. Es erweist sich als höchst aktives Zukunftsorgan. Seine radikal auf das Kommende ausgerichtete Funktionsweise bestimmt, was wir uns merken, wie wir lernen und wer wir sind.

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Zwischen zwei Leben

Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle im Frühsommer 2014, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist.

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Ich war ein Salafist

Er begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka, war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau: Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen.

>>> Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt … <<<


Beruf(ung) Trader

Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen.

Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen.

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Terrorismus und Wirtschaft

Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA zählt der internationale Terrorismus zu den beherrschenden Themen in den Medien und dominiert seither die internationale Politik. Die öffentliche Darstellung und Wahrnehmung von Terrorismus konzentriert sich naturgemäß auf die Anschläge, die Opfer und die Trauer der betroffenen Angehörigen.

Durch die Internationalisierung des Terrorismus auf der einen Seite und die Globalisierung der Weltwirtschaft auf der anderen Seite ergeben sich jedoch auch ökonomische Fragestellungen, die zunehmend Aufmerksamkeit finden: Welche direkten und indirekten Folgen hat die terroristische Bedrohung für die Wirtschaft? Von welchen Faktoren hängt die ökonomische Wirkung eines Terroranschlages ab? Und können das Krisenmanagement bzw. die populären Anti-Terrormaßnahmen die negativen Auswirkungen zielführend bekämpfen?

>>> Ein Leitfaden für Manager und Führungskräfte in der Wirtschaft … <<<


Deutschlands Krieg in der Luft im 1. Weltkrieg

Deutschlands Krieg in der Luft – ein Rückblick auf die Entwicklung und die Leistungen der Heeres-Luftstreitkräfte im 1. Weltkrieg von Ernst von Hoeppner. Nachdruck der Originalauflage von 1921.

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Der eigene Naturkeller: Die natürlich kühle Lagerung von Obst und Gemüse

Wir haben es beinahe vergessen, wie wir die von Natur aus kühle und stabile Temperatur der Erde für die Lagerung von Obst und Gemüse nutzen können. Die hier dargestellte Gemüselagerung in einem Keller mit Naturkühlung ist eine kostenfreie, problemlose, technisch einfache und energiesparende Art und Weise, die Ernte das ganze Jahr über frisch zu halten.

In Zeiten, in denen es noch keinen Kühlschrank und keine tägliche Belieferung von Discounterregalen gab, war so ein Naturkeller tatsächlich eine überlebensnotwendige Einrichtung. Und heute gewinnt diese Idee eine neue Aktualität.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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