Erst verschwindet das Vertrauen, dann das Papiergeld

Bernd Heim
By Bernd Heim / 18. Oktober 2016

Von Voltaire stammt der Ausspruch, dass Papiergeld immer zu seinem inneren Wert zurückkehre und der liege bei null. Damit drückt der französische Philosoph aus, dass Papiergeld an sich keinen Gebrauchswert hat, es sei denn, er wird ihm durch das Vertrauen der Menschen gegeben.

Was die Banknote attraktiv und damit für uns wertvoll macht, ist das Vertrauen, das wir in ihre Kaufkraft haben. Wir nehmen die Banknote als Bezahlung nur dann leichten Herzens entgegen, wenn wir uns sicher sind, für sie wieder etwas anderes eintauschen zu können.

Fehlt dieses Vertrauen, fehlt uns auch gleich die wichtigste Motivation eine Banknote als Mittel der Bezahlung überhaupt entgegenzunehmen. Was für den Geldschein in unserem Portemonnaie gilt, das gilt ebenso auch für das bargeldlose Geld unserer Konten und Kreditkarten. Ohne das grundlegende Vertrauen läuft auch hier schnell nichts mehr.

Die Geschichte kennt viele Beispiele dafür, was passiert, wenn die Bevölkerung eines Landes das Vertrauen in ihre Währung verliert. Sogleich setzten Fluchtbewegungen ein und sie werden umso markanter, je schwerer das Vertrauen in das eigene Geld zuvor erschüttert wurde.

Das große Aufwachen hat bereits begonnen

Uns Deutschen wird nachgesagt, dass wir nicht unbedingt an Gott, wohl aber an die Bundesbank glauben würden. Ob das noch so stimmt, sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall sollte man nicht mehr so vermessen sein, zu glauben, dass das Vertrauen in die Bundesbank in der gleichen Weise auch gegenüber der Europäischen Zentralbank besteht. Dem ist nicht mehr so.

Verglichen mit anderen Ländern der Eurozone genießt die EZB in Deutschland nur noch sehr wenig Vertrauen. EZB Präsident Mario Draghi wird inzwischen nicht nur von der Politik äußerst kritisch gesehen. Für viele verbindet sich sein Name mit einer Geld- und Wirtschaftspolitik, die eine Umverteilung von unten nach oben begünstigt, weil bei den unteren Bevölkerungsschichten vom Aufschwung und der Geldschwemme, die ihn ausgelöst hat, nur sehr wenig ankommt.

Nicht nur das Vertrauen in die Notenbanken schwindet. Der Politik ergeht es ebenso. Überall in der Welt treten auf dem rechten und linken Spektrum Politiker hervor, die sich begünstigt von der Unzufriedenheit der Massen ins Rampenlicht schieben lassen. Ihre schrill vorgetragenen Parolen finden inzwischen immer mehr Zustimmung.

So grundverschieden ihre Ideen und Programme im Einzelnen auch sein mögen. Was ihre Wähler eint, ist die massive Ablehnung des überkommenen politischen Systems und die seines politischen Personals. Exemplarisch für diese Entwicklung steht in den USA der Präsidentschaftswahlkampf.

Eine explosive Mischung

An dieser Stelle entsteht eine explosive Mischung. Als zunehmend beschädigt erweist sich nicht nur das Vertrauen in das Finanzsystem und die Politik. Auch die Bereitschaft, als Konsequenz aus diesem Vertrauensverlust radikalere Maßnahmen abzuleiten, wächst.

Der britische Brexit weist ebenso in diese Richtung wie die Präsidentenwahl auf den Philippinen. Dort wurde ein Mann ins höchste Staatsamt gewählt, der vor Todeslisten nicht zurückzuschrecken scheint, wenn es darum geht, eigene Ziele, in diesem Fall die Eindämmung des Drogenhandels, zu verfolgen.

Aus der deutschen Geschichte wissen wir nur zu gut, wie unruhig und gefährlich ein Jahr werden kann, in dem die Bürger all ihre Ersparnisse und zudem das Vertrauen in die eigene politische Führung verlieren. 1923 konnte die Katastrophe zwar noch einmal abgewendet werden, doch gebannt war die Gefahr nicht.

Wer wirtschaftlich nichts mehr zu verlieren hat, ist leichter zu radikalisieren als jener, der einen gewissen Besitzstand zu verteidigen hat. Das war 1930 bis 1933 nicht anders als heute. Insofern ist der schleichende Vertrauensverlust, der momentan in vielen Teilen der Welt zu beobachten ist, ein ausgesprochen gefährliches Phänomen.

Eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Auf dem Spiel stehen nicht nur unser Geld und unsere Ersparnisse. Auch das soziale Zusammenleben sowie der innere und äußere Frieden sind akut gefährdet, wenn die Menschen in Masse das Vertrauen in ihr Geld und ihre politische und geldpolitische Führung verlieren.

Da der allgemeine Vertrauensverlust sich nahezu in allen wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zeigt, ist das Geld besonders gefährdet, weil es in alle diese Bereiche hineinragt und sie miteinander verbindet. Es könnte damit leicht zu einem Katalysator werden, der aufgestaute Unzufriedenheit in einer dynamischen Reaktion entladen lässt.

Vordergründig reden wir „nur“ über unser Finanzsystem. Doch dieses gilt es nicht losgelöst vom Rest der Welt zu betrachten. Eine Reform des Finanzsystems ist ohne eine gleichzeitige Reformierung der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Eliten kaum möglich.

Ob diese jedoch bereit sein werden, über ihren Schatten zu springen und erkannte Missstände aktiv zu beseitigen, wird eine ebenso spannende Frage sein wie jene, mit welchem Geld wir bezahlen werden, wenn das heutige Papiergeld eines Tages von niemandem mehr akzeptiert wird.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim


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Scharia in Deutschland

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Ich war ein Salafist

Er begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka, war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau: Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen.

Kann ein Glaube mit so vielen Dogmen richtig sein? Schritt für Schritt löst er sich von seinen radikalen Brüdern. In seinem Buch erzählt Dominic Musa Schmitz, warum ein radikaler Islam für junge Deutsche attraktiv ist, wie er die Zeit in Salafisten-Kreisen erlebte: geprägt von Hass, bigotter Heuchelei und dem unbedingten Willen zum Gehorsam. Dieser hochaktuelle Bericht eines ehemaligen deutschen Salafisten zeigt dem Leser aus nächster Nähe, was junge Erwachsene dazu bewegt, sich zu radikalisieren, und wie das gefährliche Salafisten-Netzwerk – mitten unter uns – funktioniert.

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Arbeitsblockaden erfolgreich überwinden

Wachsende Türme aus unerledigten Akten, immer wieder hinausgeschobene Abgabetermine, tausenderlei Arbeitsvorgänge, in denen man sich verzettelt, oder die Angst, im eigenen Chaos etwas Entscheidendes zu übersehen: Arbeitsblockaden haben viele Gesichter.

Claudia Guderian bietet in diesem praxisnahen Arbeitsbuch schrittweise Anleitung, um Arbeitsblockaden ein für alle Mal zu überwinden und nicht mehr unnötig Zeit und Energie zu vergeuden.

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Die vergessene Generation

Noch nie hat es in Deutschland eine Generation gegeben, der es so gut ging wie den heute 60- bis 75jährigen. Doch man weiß wenig über sie, man redet nicht über sie – eine unauffällige Generation. Jetzt beginnen sie zu reden, nach langen Jahren des Schweigens.

Die Kriegskindergeneration ist im Ruhestand, die eigenen Kinder sind längst aus dem Haus. Bei vielen kommen jetzt die Erinnerungen allmählich hervor und mit ihnen auch Ängste, manchmal sogar die unverarbeiteten Kriegserlebnisse. Sie wollen nun über sich selbst nachdenken und sprechen.

Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht von einer ‚verschwiegenen, unentdeckten Welt‘. Mit den Holocaust-Opfern habe man sich eingehend beschäftigt, mit der Kriegskindergeneration nie.

Ihnen wurde gesagt: ‚Sei froh, dass du überhaupt überlebt hast. Vergiss alles und schau lieber nach vorne!‘ Sie haben den Bombenkrieg miterlebt oder die Vertreibung, ihre Väter waren im Feld, in Gefangenschaft oder sind gefallen. Diese Erinnerungen haben sie bislang in sich verschlossen gehalten, sie trösteten sich mit der Einstellung: ‚Andere haben es noch viel schlimmer gehabt als wir.‘

So wurde eine ganze Generation geprägt: Man funktionierte, baute auf, fragte wenig, jammerte nie, wollte vom Krieg nichts hören – und man konnte kein Brot wegwerfen.

>>> Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen … <<<


Das Ende des Imperiums

Für die Neuauflage des erstmals 2011 erschienenen Buches haben sich der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel erneut auf die Reise durch die 15 ehemaligen Sowjetrepubliken begeben. In ihrer Beschreibung der dramatischen Veränderungen der vergangenen 25 Jahre berücksichtigen sie somit auch die jüngsten Ereignisse und Konflikte, wie z. B. die Auseinandersetzungen in der Ukraine. Das Buch ist eine Verbindung aus zeitgeschichtlicher Analyse und lebendigem Reisebericht.

>>> Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde … <<<


Syrien verstehen

Wer Syrien verstehen will, muss jenes Syrien kennen lernen, als es noch nicht zerstört war: Seine Geschichte, seine Politik, seine Religion. Dann wird deutlich, wie sehr der gesamte Nahe Osten von der Lage in Syrien abhängt. Die syrische Katastrophe droht zum Unheil für den nervösesten Unruheherd unserer Welt zu werden.

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About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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