Mit echtem Gold und Silber gegen falsche Geldwerte

Wir berechnen die Preise in Euro oder US-Dollar. Das gilt für unsere Käufe im Supermarkt ebenso wie für den Wert von Aktien oder die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle. Das Geld ist also der Zollstock, mit dem wir messen und vergleichen. Nichts könnte ungeschickter sein, um ein wahres Bild von der Situation zu bekommen, denn an unserem Zollstock wird eifrig herummanipuliert.

Seit Jahren nehmen die Schulden zu. Sie tun dies jedoch nicht in einer Weise, die aus Sicht der Anleger vernachlässigbar wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Die Schulden steigen schnell und sie sind in den vergangenen Jahren auf schwindelerregende Höhen gestiegen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.      

Das ist nicht unerheblich, denn unser modernes Geld ist nichts anderes als Kredit. Steigen die Schulden, steigt auch die Geldmenge. Dennoch kommt kaum ein Anleger auf den Gedanken, seinen auf Euro oder US-Dollar lautenden Zollstock zur Seite zu legen und ihn durch eine Maßeinheit zu ersetzen, die nicht beliebig manipuliert werden kann.

Von offizieller Seite wird ein baldiger Wechsel des Zollstocks selbstverständlich nicht gewünscht. Weder die Politik noch die Notenbanken haben ein Interesse daran, dass die Bevölkerung aufwacht und ein stabiles Geld fordert, das sich zukünftigen Manipulationsversuchen weitgehend entzieht.

Wehe, wenn die Bevölkerung aufwacht

Geld ist zu jeder Zeit manipuliert worden. Die Gier nach dem Besitz des anderen war einfach zu groß. Auch Gold- und Silbermünzen wurden gestreckt, gefälscht oder auf andere Art verändert, um den Geldbenutzern einen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern und sollte es eines Tages einen neuen Goldstandard geben, so dürfen wir sicher sein, dass über kurz oder lang die alten Fälschungs- und Manipulationspraktiken eine schnelle Renaissance erfahren werden.

Verglichen mit dem dann von den Falschmünzern zu leistenden Aufwand, sind die heutigen Verhältnisse paradiesisch. Seit das Geld elektronisch eingesetzt wird, entfällt sogar der Aufwand für das Drucken. Neues Geld entsteht auf Knopfdruck und in jeder beliebigen Menge.

Da sich das moderne Fiat Money aus Sicht seiner Produzenten und Befürworter so bewährt hat, gibt es keinen Grund, es durch eine schlechter zu fälschende Alternative zu ersetzen. Davon auszugehen, dass Einsicht einkehrt und die Finanzelite selbst dazu übergeht, ihre Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, ist vor diesem Hintergrund zumindest blauäugig, wenn nicht gar weltfremd.

Wer nicht betrogen werden will, benötigt einen eigenen Zollstock

Entgehen kann man dem fortwährenden Enteignungsversuch nur dann, wenn man ihn erstens klar erkennt und zweitens eine geeignet Alternative findet. Mit den beiden Edelmetallen Gold und Silber steht diese Alternative bereits zur Verfügung. Sie eignen sich – trotz all ihrer Schwächen – wesentlich besser als Maßeinheit und Zollstock als das existierende Fiat Money.

Gleichzeitig können sie nicht aus heißer Luft erzeugt und damit beliebig vermehrt werden. Jede Unze, jeder Barren setzt echte Arbeit voraus. Ihr vorhandener Vorrat ist begrenzt und die zukünftige Möglichkeit zusätzliches Gold und Silber zu gewinnen, ist es auch, denn die geologisch niedrig hängenden Früchte wurden bereits geerntet.

Wer jetzt noch weiteres Gold und Silber an sich bringen will, sei es, weil er die Edelmetalle als Materialien für seine Produktion benötigt, sei es, weil er sie einfach nur als Wertanlage besitzen möchte, der muss viel Aufwand betreiben und die dabei entstehenden Kosten bezahlen.

Dieser Aufwand ist nicht zu bestreiten und er ist auch nicht zu vermeiden. Hier liegt der wahre Grund dafür, warum die Preise für Gold und Silber auch zukünftig steigen werden, wenn die Geldmengen weiter erhöht werden sollten.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim

About the author

Bernd Heim

Dr. Bernd Heim ist seit 1985 als Investor und Trader an den Finanzmärkten aktiv. Einem breiten Publikum ist er bekannt aus diversen Börseninformationsdiensten und als Schöpfer des 'Jay Thompsen', einem fiktiven Investmentbanker aus der 'Winsider'-Reihe.

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